{"id":914,"date":"2012-04-02T07:55:46","date_gmt":"2012-04-02T06:55:46","guid":{"rendered":"http:\/\/peter-burg.de\/?page_id=914"},"modified":"2015-05-14T13:59:18","modified_gmt":"2015-05-14T11:59:18","slug":"der-warndthof-ein-siedlungsexperiment","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/saarland\/der-warndthof-ein-siedlungsexperiment","title":{"rendered":"Der Warndthof \u2013 ein Siedlungsexperiment"},"content":{"rendered":"<p>von Prof. Dr. Peter Burg<\/p>\n<p>Ein weiterf\u00fchrender Aufsatz des Autors zum Thema befindet sich in der Zeitschrift f\u00fcr die Geschichte der Saargegend 60 2012, 2013.<\/p>\n<p>Der Warndtwald \u00fcbt auf die Bewohner der anliegenden D\u00f6rfer und Gemeinden seit je einen besonderen Reiz aus. Un\u00fcbersehbar ist sein Wert f\u00fcr die Gestaltung der Freizeit und die Suche nach Erholung, f\u00fcr die Versorgung\u00a0 mit Bau- und Brennmaterialien und \u2013 fr\u00fcher mehr als heute \u2013 f\u00fcr den Gewinn von Nahrungsmitteln. Jenseits des realen Nutzens liegt die magische Ausstrahlung des gro\u00dfen Waldes. Die Zeit scheint in ihm stehen zu bleiben, in Wirklichkeit hat sie aber nur einen anderen Rhythmus als im Menschenleben. Der Rhythmus der Natur und des Menschen trafen in der Geschichte des Warndthofes aufeinander. Er ist ein Beispiel f\u00fcr eine kurzlebige Aneignung der Natur durch den Menschen. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Hof dem Wald abgerungen, existierte ein knappes Jahrhundert, um dann Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge einer Wiederaufforstung in den Scho\u00df der Mutter Natur zur\u00fcckzukehren. Eine Gastst\u00e4tte, ein Weiher, steinerne Zeugen (vor allem Grenzsteine) sind als Erinnerungsst\u00fccke geblieben.<\/p>\n<p>Die Existenz des Warndthofes, einer Gr\u00fcndung der Wadgasser Pr\u00e4monstratenserabtei, fiel in eine Epoche tief greifenden Wandels und turbulenter Ver\u00e4nderungen, w\u00e4hrend er selbst, wie die ihn umgebende Waldesruhe, seinen urspr\u00fcnglichen Bestand behielt. Im Folgenden sollen einige Daten zum politischen und administrativen Kontext sowie zu den Eigent\u00fcmern und Bewohnern des Hofes dargestellt werden. Das Ziel des Beitrags ist es, eine eingehendere Besch\u00e4ftigung mit seiner Geschichte anzuregen.<\/p>\n<p>Eine Voraussetzung der Hofanlage war die im Jahre 1759 ausgehandelte Landzuweisung im Umfang von 1500 nassauischen Morgen (375 ha) des F\u00fcrsten Wilhelm Heinrich von Saarbr\u00fccken\u00a0 (1718-1768) an die Abtei Wadgassen.[1] Im Norden grenzte der Abteibesitz haupts\u00e4chlich an das lothringische Differten, im S\u00fcden an Ludweiler. Auf einer alten Karte ist das Gebiet differenziert beschrieben.[2] Es ist bemerkenswert, dass sie kleinere Fl\u00e4chen ausweist, die als Waldwiesen genutzt wurden. Darunter befindet sich eine \u201esogenannte Friedrichweiler Wiese\u201c im Umfang von 2,5 ha, eine \u201eForstwiese\u201c von 1,5 ha und direkt an den Ludweiler Bann angrenzend \u201eWaldwiesen\u201c im Umfang von 4,5 ha.[3] Eingezeichnet sind auch die Wege, die den Warndt durchzogen haben.<\/p>\n<p>Der F\u00fcrst war an einer Arrondierung der Dom\u00e4nen im Kerngebiet seines Territoriums, wo der Orden \u00fcber eine Austauschmasse verf\u00fcgte, interessiert, die Abtei ihrerseits an klosternah gelegenen L\u00e4ndereien. Ein Interessenausgleich konnte dem Landesherrn umso leichter fallen, als in diesen Jahren Verhandlungen mit der franz\u00f6sischen Krone liefen, in denen die Herrschaftsrechte \u00fcber das nordwestlich von Ludweiler liegende Territorium insgesamt als Tauschobjekt zur Disposition standen. Mit der Eigentums\u00fcbertragung verzichtete der F\u00fcrst von Nassau jedenfalls im Warndt auf ein Waldgebiet, das ungeschm\u00e4lert z.B. die Aus\u00fcbung des Jagdrechts erheblich erleichtert h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Wilhelm Heinrich erteilte der Abtei Konzessionen zur Nutzung der 1500 Morgen: die Gew\u00e4hrung der Jagdrechte, die Nutzung des Landes als Schmalzweide f\u00fcr 400 Schweine,\u00a0 die Anlage eines Hofes einschlie\u00dflich einer Schweizerei (zur Viehhaltung). Den Hof, den die Abtei daraufhin anlegte, nannte sie nach dem Gr\u00fcnder des Pr\u00e4monstratenserordens St. Norbertshof. Nach einer Begehung der mit 58 neuen und 25 alten Steinen markierten Grenze im Februar 1762 durch die nassauischen Untertanen aus Ludweiler, Friedrichweiler, Hostenbach, Schaffhausen, Werbeln, Wilhelmsbrunn und Creutzwald gemeinsam mit den Kommissaren des F\u00fcrsten und der Abtei erhielten die Vereinbarungen Rechtskraft. Der bald nach der Besitz\u00fcbernahme angelegte Hof bestand aus einem Wohnhaus, Stallungen, einer Scheune, ungef\u00e4hr 370 Morgen Ackerland, 30 Tagewerken Wiesen (etwa 45 Morgen), G\u00e4rten und zwei Weihern in der Gr\u00f6\u00dfe von 10 Morgen.[4] Ingesamt wurden demnach gut 100 ha f\u00fcr Landwirtschaft, Vieh- und Fischzucht sowie Gem\u00fcseanbau genutzt. Der gr\u00f6\u00dfere Teil des vom F\u00fcrsten \u00fcbertragenen Landes entging demnach der Rodung und blieb bewaldet.<\/p>\n<p>Kurz nach der Anlage des Norbertshofes stand der erw\u00e4hnte landesherrliche Wechsel an, der die D\u00f6rfer am Rande des Warndtwaldes betraf. Der Vertrag von Bockenheim (Bouquenom) vom 15. Februar 1766 wies die Abtei Wadgassen, die D\u00f6rfer Hostenbach, Schaffhausen, Werbeln, Friedrichweiler, den Linseler Hof, \u00dcberherrn, Diesen, Wilhelmsbrunn und den nassauischen Anteil von Spittel Frankreich zu, das 1770 noch Karlingen im Tausch gegen Emmersweiler erhielt. Nassau-Saarbr\u00fccken bekam im Gegenzug die bis dahin franz\u00f6sischen und lothringischen D\u00f6rfer im K\u00f6llertal und die ehemalige Kriechinger Meierei P\u00fcttlingen. K\u00f6nig Ludwig XV. bildete aus dem im Tausch gewonnenen Gebieten die Baronie \u00dcberherrn, die er im Oktober 1767 seinem Leibarzt Fran\u00e7ois-Marie-Claude Richard (1712-1789) schenkte.[5] Als Milit\u00e4rarzt in der Festungsstadt Saarlouis hatte er 1744 den in Metz weilenden K\u00f6nig Ludwig XV. von einer Blatternerkrankung geheilt. Baron Richard wohnte in einem neu errichteten Schloss in \u00dcberherrn, das bereits zwei Jahrzehnte sp\u00e4ter in den Unruhen der Franz\u00f6sischen Revolution zerst\u00f6rt wurde.<\/p>\n<p>Der Norbertshof war Siedlungs- und Arbeitsst\u00e4tte. Mit genealogischen Hilfsmitteln lassen sich einige Bewohner namentlich erschlie\u00dfen.[6] F\u00fcr die Landwirtschaft d\u00fcrfte der Ackerer Johannes Stein, verheiratet mit Anna Maria L\u00f6w, als Verwalter oder P\u00e4chter der Abtei fungiert haben. Vier seiner Kinder wurden zwischen 1771 und 1777 auf dem Warndthof geboren, auf dem er im Oktober 1793 verstarb. Zum Zeitpunkt seines Todes waren die Abteig\u00fcter bereits zum franz\u00f6sischen Nationalgut erkl\u00e4rt worden. Neben dem Ackerer besa\u00dfen die J\u00e4ger eine herausragende Funktion. Als J\u00e4ger sind ausgewiesen: Leonard Senger, der im Jahre 1765 starb; Johannes Thries\/Tritz, der 1775 Anna Potvin heiratete; Johannes Paulus Abel, der 1787 Ehemann von Elisabeth Wirtz aus Schaffhausen wurde. Daneben begegnen ein Holzf\u00e4ller, ein Zimmermann und etliche andere ohne Berufsangabe in den Einwohnerverzeichnissen. Wie die Register ausweisen, war der Warndtwald auch ohne den neu angelegten Norbertshof nie ein menschenleerer Raum. Merkmal der fr\u00fchen Einwohnerschaft des Hofes im Besonderen und der Waldbewohner im Allgemeinen ist, dass sie nicht sesshaft waren. Die Einzelsiedlung war f\u00fcr sie mal eine l\u00e4ngere, mal eine k\u00fcrzere Durchgangsstation.<\/p>\n<p>Die Franz\u00f6sische Revolution schuf einen neuen politischen und administrativen Rahmen f\u00fcr den Norbertshof. An die Stelle der historischen Provinz (Lothringen) und Grundherrschaft (Baronie \u00dcberherrn) traten das Departement (Moseldepartement) und zun\u00e4chst der Distrikt (Saarlouis), dann das Arrondissement (Thionville). Einzelh\u00f6fe und herrschaftliche W\u00e4lder wurden Gemeinden zugeordnet. Der Norbertshof, der seinen Namen ablegen musste und fortan als Warndthof firmierte, wurde mitsamt dem ihn umgebenden Waldgebiet der Gemeinde Creutzwald-la-Croix, so der damalige pleonastische Name, zugewiesen. Da das Terrain bisher dem Wadgasser Raum zugeordnet war, war dies ein drastischer Einschnitt. Steuer- und Zivilstandsregister wurden in Creutzwald gef\u00fchrt. Ab dem Jahre 1810 umfasste die Mairie Creutzwald auch La Houve und Wilhelmsbrunn.[7] Die Fusion stand im Kontext der Mairiebildung, in der alle Kleinst- und Kleingemeinden im franz\u00f6sischen Staatsgebiet zusammengelegt wurden.[8] Dass der Warndthof f\u00fcr einige Jahrzehnte in der Gemeinde Creutzwald lag, ist kaum ins Geschichtsbewusstsein der damaligen Nachbard\u00f6rfer eingedrungen.<\/p>\n<p>Im Dunkel der Geschichte liegen auch die Eigentumsverh\u00e4ltnisse im Revolutionszeitalter. Entmachtung, Enteignung, Unterdr\u00fcckung, Verfolgung und Vertreibung des Klerus waren kennzeichnend f\u00fcr die revolution\u00e4re Kirchenpolitik. Die Abtei Wadgassen wurde aufgehoben, ihre G\u00fcter verstaatlicht und gr\u00f6\u00dftenteils auf dem Wege von Versteigerungen privatisiert.[9] Meist folgten auf den Ersterwerber weitere Besitzwechsel. Nicht versteigert wurde das vom Staat eingezogene Waldgebiet, wohl aber der Warndthof. Namentlich bekannt ist dessen Eigent\u00fcmer zu Beginn der preu\u00dfischen Herrschaft an der Saar. Es handelte sich um Peter K\u00f6wenig aus Saarlouis, \u00fcber den derzeit keine n\u00e4heren Informationen vorliegen.[10] Wann er den Hof aufgekauft hat, geh\u00f6rt zu den ungekl\u00e4rten Fragen. K\u00f6wenigs P\u00e4chter war der Ackerer Clemens Spengler, der genealogisch als Bewohner im Warndthof sowie in Ludweiler, Creutzwald und Differten ausgewiesen ist. Eine weitere Personalie ist bekannt: Der in Blieskastel geborene Jakob Lamarche war in franz\u00f6sischer Zeit als F\u00f6rster im Warndtwald t\u00e4tig. Sein Schwiegersohn Jakob Messner, der ihm als F\u00f6rster folgte, fiel in Aus\u00fcbung seines Berufes einem Verbrechen zum Opfer. Er wurde im Jahre 1827 von einem aus Creutzwald stammenden Besenbinder ermordet, den er beim Holzfrevel ertappt hatte und an der n\u00e4chsten Grenzstation abliefern wollte.[11]<\/p>\n<p>Die Zugeh\u00f6rigkeit des Warndtwaldes einschlie\u00dflich des Warndthofes zur Mairie Creutzwald wurde, nachdem im Zweiten Pariser Frieden vom 20. November 1815 der Saarlouiser Raum Preu\u00dfen zugeteilt worden war, zu einem politischen Zankapfel. Die Saarlouiser Kreisverwaltung ging im Jahre 1816 von einer Zugeh\u00f6rigkeit zu Preu\u00dfen aus. Als konkrete und dringend l\u00f6sungsbed\u00fcrftige Probleme standen der Holzschlag, mit dem sich die \u00f6rtlichen F\u00f6rster befassten, und die Steuererhebung, die Peter K\u00f6wenig als Eigent\u00fcmer des Warndthofes tangierte, auf der Tagesordnung. Vorerst behielt aber Creutzwald seine Zust\u00e4ndigkeit, eine preu\u00dfisch-franz\u00f6sische Grenzkommission nahm die Arbeit auf, um die Frage der definitiven Zuordnung zu kl\u00e4ren. Im Jahre 1829 wurde dann die bis heute g\u00fcltige Grenze festgelegt. Unter Anwesenheit der Grenzkommissare erfolgte 1830 die sorgf\u00e4ltige Absteinung der Hoheitsgebiete.[12] Der Warndtwald wurde Teil der Gemarkung Differten, die Bewohner des Warndthofes wurden fortan dem Ortsteil Friedrichweiler zugerechnet.<\/p>\n<p>Vom Wechsel der Staatszugeh\u00f6rigkeit waren die privaten Eigentumsverh\u00e4ltnisse nicht betroffen. Mittlerweile hatte auf dem Warndthof um 1825 ein Besitzerwechsel stattgefunden. Neuer Eigent\u00fcmer wurde Heinrich Ismert (1785-1872), der in Pontpierre\/Steinbiedersdorf, einem Dorf der vor 1789 zum Deutschen Reich geh\u00f6renden Herrschaft Kriechingen (einer lothringischen Enklave), geboren wurde. Die Familie Heinrich Ismerts sowie die seines<strong><em><span style=\"text-decoration: underline;\"> <\/span><\/em><\/strong> Schwiegersohnes Peter Berrard lebten auf dem Hof. Im Jahre 1855 erwarb der Bergfiskus die Einzelsiedlung f\u00fcr 16.000 Taler.[13] Zur Gewinnung einer Siedlungsfl\u00e4che im saarl\u00e4ndischen Kohlenrevier fand bald danach ein Gebietsaustausch zwischen Staatsforst und Bergfiskus statt.[14] Die Forstverwaltung baute das Hauptgeb\u00e4ude zu zwei F\u00f6rsterwohnungen um. Das preu\u00dfische Kaufinteresse war kein Sonderfall. Friedrichweiler B\u00fcrger besa\u00dfen im Wald (in der Faulenbach) 56 Parzellen mit einer Gesamtfl\u00e4che von rund 5 ha, die im Jahre 1856 f\u00fcr 800 Taler aufgekauft wurde. In der Gemarkung Wadgassen (Geisberg) hatte Nicolas Villeroy (1759-1843) aus dem Abteibesitz weit \u00fcber 100 ha erworben, die sich heute gleichfalls im Eigentum des Staatsforsts befinden.[15]<\/p>\n<p>Vergleicht man die Geschichte der drei Einzelh\u00f6fe, die im 18. Jahrhundert auf nassauischem Boden am oder im Warndt lagen, den Linseler Hof, den Unterbrunner Hof und den Warndthof, so sind drei Verlaufstypen festzustellen. Der kleinste von ihnen, der Unterbrunner Hof (etwa 70 ha), Mitte des 18. Jahrhunderts teilweise im Besitz des Landesherrn, wurde 1761 in Parzellen zergliedert an die Gemeindem\u00e4nner von Friedrichweiler verkauft. Der bedeutend gr\u00f6\u00dfere Linseler Hof fiel im Zuge der S\u00e4kularisation nach der Enteignung des Stifts Fraulautern zun\u00e4chst an den Baron Jean-Baptiste H\u00e9l\u00e8ne Richard von \u00dcberherrn (1745-1819), nach weiteren Besitzwechseln ist er seit 1824 im Eigentum der Familie von Galhau bzw. von Boch-Galhau. Dass sich eine solche Kontinuit\u00e4t einstellen konnte, ist sicher auch ein Resultat famili\u00e4rer Tradition. Sie war im Falle der Familie Ismert und dem Warndthof nicht gegeben, deren Nachkommen in Frankreich und in den Vereinigten Staaten zu finden sind. In Rechnung zu stellen ist aber auch die preu\u00dfische Forst- und Waldwirtschaftspolitik, die modernen agrarwissenschaftlichen Erkenntnissen folgend private Enklaven verschwinden lassen wollte.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der preu\u00dfischen &#8222;Flurbereinigung&#8220; ist auch durch die administrative Grenzverschiebung in der j\u00fcngsten Gebietsreform (1974) nicht revidiert worden. Wieder einmal betraf die Korrektur der Gemeindegrenzen das Gebiet des ehemaligen Warndthofes, diesmal zu Gunsten von V\u00f6lklingen-Ludweiler. Die staatliche Forstwirtschaft und der Erholungssuchende &#8222;sp\u00fcren&#8220; die neue Grenze freilich nicht, und an den einstigen Abteibesitz erinnern nur noch die Grenzsteine, funktionslose, aber geschichtstr\u00e4chtige Zeugnisse einer untergegangenen Welt.<\/p>\n<p><a title=\"Das Saarland und saarl\u00e4ndische Orte in der Geschichte\" href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/saarland\" target=\"_self\">Weitere Texte zum Saarland<\/a><\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<p>[1] Einen Gesamt\u00fcberblick \u00fcber das Thema bietet das Internet: Regionalverband Saarbr\u00fccken (Hg.) mit dem Bezug auf Wadgasser W\u00e4lder im Warndt,\u00a0Stand 2010.<\/p>\n<p>[2] Staatsarchiv Koblenz\/Landesarchiv Saarbr\u00fccken, Bestand 702, Nr. 6679.<\/p>\n<p>[3] Weitere Karten, die im Zusammenhang mit der Besitzabtretung angefallen sind, vermitteln eine \u00dcbersicht \u00fcber die Gliederung des Waldgebietes und die Lage der umgebenden D\u00f6rfer: Staatsarchiv Koblenz\/Landesarchiv des Saarlandes, Saarbr\u00fccken, Bestand 702, Nr. 8496, Nr. 438, Nr. 8760. Historische Karten zum Warndt allgemein s. Regionalverband Saarbr\u00fccken mit dem Internet-Bezug auf historische Karten.<\/p>\n<p>[4] Landesarchiv des Saarlandes, Saarbr\u00fccken, 702\/1369.<\/p>\n<p>[5] Hans-Peter Buchleitner: Die Baronie \u00dcberherrn. Ein Beitrag zur Geschichte des Warndts und des Kreises Saarlouis. Eine Quellenstudie, Saarbr\u00fccken 1953.<\/p>\n<p>[6] Als genealogische Grundlage dient vor allem: Josef Burg\/Otto Treinen, Die Einwohner der Gemeinde Wadgassen, 3 Bde. Ludweiler 1991\/1993.<\/p>\n<p>[7] Archives Nationales F 2 II Moselle.<\/p>\n<p>[8] Peter Burg: Kommunalreformen im Kontext historischen Wandels. Die napoleonischen und die modernen Gemeindezusammenlegungen im Vergleich, in: Jahrbuch f\u00fcr westdeutsche Landesgeschichte 8, 1982, S. 251-283.<\/p>\n<p>[9] Wilhelm Franz Josef Trenz: Die Pr\u00e4monstratenser-Abtei Wadgassen zur Zeit der franz\u00f6sischen Herrschaft von 1766 bis zur Aufl\u00f6sung im Jahre 1792, Diss. Mainz 1961.<\/p>\n<p>[10] Alois Prediger: Geschichte des Landkreises Saarlouis Bd. 1. Franz\u00f6sisches Erbe und preu\u00dfische Formung (1815-1848), Saarbr\u00fccken 1997, S. 313-315. Hier auch die Darstellung des Forst- und Steuerkonflikts zwischen der Kreisverwaltung Saarlouis und den franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden. In diesem Kontext werden Peter K\u00f6wenig als Eigent\u00fcmer und Clemens Spengler als P\u00e4chter erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>[11] Volker Wagner: Geschichte Friedrichweilers von 1815-1919, in: Peter Burg (Hg.): 250 Jahre Friedrichweiler. Beitr\u00e4ge zur Geschichte des Dorfes, Wadgassen-Friedrichweiler 1975, S. 128.<\/p>\n<p>[12] Prediger S. 348-357.<\/p>\n<p>[13] Peter Frey-Kaeff: Heimatbuch der Gemeinde Differten-Friedrichweiler, Differten 1962, S. 49.<\/p>\n<p>[14] Stadtverband Saarbr\u00fccken (Hg.), Bruno Aust\/Dieter B\u00fclte: Der Saarkohlenwald. Geschichte und Zukunft, im Internet Stand 2010.<\/p>\n<p>[15] Die preu\u00dfische Urkatasteraufnahme von 1830\/31, aufbewahrt in den Landrats\u00e4mtern, bieten Besitz\u00fcbersichten, die noch relativ zeitnahe an der Franz\u00f6sischen Revolution liegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Prof. Dr. Peter Burg Ein weiterf\u00fchrender Aufsatz des Autors zum Thema befindet sich in der Zeitschrift f\u00fcr die Geschichte der Saargegend 60 2012, 2013. Der Warndtwald \u00fcbt auf die Bewohner der anliegenden D\u00f6rfer und Gemeinden seit je einen besonderen Reiz aus. 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