{"id":364,"date":"2011-05-28T13:45:30","date_gmt":"2011-05-28T12:45:30","guid":{"rendered":"http:\/\/peter-burg.de\/?page_id=364"},"modified":"2015-05-14T13:58:52","modified_gmt":"2015-05-14T11:58:52","slug":"odilienberg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg","title":{"rendered":"Odilienberg"},"content":{"rendered":"<h3>Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c<\/h3>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>I. Pater Lorsons Besch\u00e4ftigung mit der Heiligen Odilie<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Pilgerfahrten zum Odilienberg d\u00fcrfte es im Laufe der Geschichte millionenfach gegeben haben, Studienfahrten wahrscheinlich kaum. Bei einer Studienfahrt gleichzeitig auf den Spuren von Pater Lorson zu wandeln, das ist sicher eine Premiere. Die Verbindung von Odilienberg und Pater Lorson m\u00f6chte ich in drei Schritten zeigen. Im ersten Schritt geht es um seine \u00d6ffnung f\u00fcr das Thema, um die Frage, wann und warum er sich mit der Heiligen Odilie befasst hat. Zweitens ist auf der Grundlage seines B\u00fcchleins \u00fcber die Heilige Odilie deren Leben und Nachwirken, der sogenannte Odilienkult, darzustellen. Im dritten und letzten Schritt geht es um die zeitlose Botschaft, die missionarische Idee, die Pater Lorson mit dem Odilienberg verbindet.<\/p>\n<p>Zur Einstimmung nun der erste Schritt. Wann und wie kam es zur Besch\u00e4ftigung von Pater Lorson mit der Heiligen Odilie? Die Brosch\u00fcre \u201eSainte Odile. La Patronne de l\u2019Alsace\u201c erschien 1949, f\u00fcnf Jahre vor seinem Tod, vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Zweite Weltkrieg hatte seine Stra\u00dfburger Zeit in zwei Etappen gespalten, die erste dauerte von 1933 bis 1940, die zweite von 1945 bis 1954. Stra\u00dfburg und das Elsass waren nach seiner schier unendlich langen Ausbildung zum Jesuiten und einer kurzen Lehrert\u00e4tigkeit in Lille Pater Lorsons wichtigste Wirkungsst\u00e4tte und sein Lebenszentrum geworden.<\/p>\n<p>Nach der von 1915 bis 1931 dauernden Ausbildung setzte ihn der Orden zuerst am Coll\u00e8ge St. Joseph in Lille ein. Das entsprach nicht seinen W\u00fcnschen, er hatte auf eine wissenschaftliche Karriere gehofft. In seiner Autobiographie bringt er seine bittere Entt\u00e4uschung bemerkenswert freim\u00fctig zum Ausdruck. Aber Gehorsam geh\u00f6rte zu den Tugenden, die er gelobt hatte. Auch erf\u00fcllte ihn eine gro\u00dfe Dankbarkeit gegen\u00fcber dem Orden, der es ihm erm\u00f6glicht hatte, den geistlichen Beruf zu ergreifen. Und das war f\u00fcr ihn der h\u00f6chstm\u00f6gliche Wert.<\/p>\n<p>Nach zwei Jahren Lehrert\u00e4tigkeit erfolgte Pater Lorsons Versetzung nach Stra\u00dfburg, wo die Jesuiten eine kleine Niederlassung besa\u00dfen. Allem Anschein nach hat er diese Versetzung begr\u00fc\u00dft. \u00dcber diesen Standort hat er sich, so weit ich sehe, nirgendwo beklagt. Der Orden hat Pater Lorson sicher wohl\u00fcberlegt nach Stra\u00dfburg entsandt \u2013 deutsche Herkunft und Zweisprachigkeit d\u00fcrften dabei eine Rolle gespielt haben.<\/p>\n<p>Seit 1926 besa\u00df Pater Lorson die franz\u00f6sische Staatsb\u00fcrgerschaft. Ein politisches Motiv spielte bei dem Nationalit\u00e4tswechsel keine Rolle \u2013 die Nazis waren noch einige Jahre von der Macht\u00fcbernahme weg. In Deutschland hatte die Weimarer Republik noch nicht verspielt und das Saargebiet stand unter der V\u00f6lkerbundshoheit. Der Jesuitenorden selbst ist auch nicht als treibende Kraft f\u00fcr den Wechsel der Staatszugeh\u00f6rigkeit zu sehen. Er war eine internationale Gemeinschaft, der Katholizismus per se eine globale, weltumfassende Organisation. Der Orden war offen f\u00fcr Angeh\u00f6rige fremder Nationen, wenn auch Pater Lorson Ausl\u00e4ufer nationalen Denkens bis zu seinen Mitsch\u00fclern und Mitpatres feststellen konnte und pauschale Beurteilungen beklagte. Bedeutsamer war der aus der Gesellschaft kommende innerfranz\u00f6sische Druck. F\u00fcr die Franzosen war es schwer zu ertragen, wenn ein deutscher Weltkriegsteilnehmer etwa ihre Kinder unterrichtete, wie es in der Ausbildungsphase Pierres gleichfalls in Lille der Fall war. Genau in diese Jahre fiel der Antrag auf Einb\u00fcrgerung, der 1926 positiv beschieden wurde.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferer Druck fiel jedoch un\u00fcbersehbar mit innerer Neigung zusammen. Peter alias Pierre Lorson war nicht nur in den alle Staatsgrenzen \u00fcberschreitenden katholischen Priesterberuf hineingewachsen, sondern hatte sich gleichzeitig mit gro\u00dfer Intensit\u00e4t die franz\u00f6sische Kultur zu eigen gemacht. Zumal die christliche franz\u00f6sische Literatur, Kunst und Philosophie hatte er sch\u00e4tzen und lieben gelernt, zeitweise hatte er diese wie in einem Rausch in sich aufgesogen. Er schw\u00e4rmte \u00fcberdies geradezu von den Sch\u00f6nheiten franz\u00f6sischer Landschaften. Frankreich war seine Wahlheimat geworden \u2013 n\u00e4her und inniger vertraut als Deutschland. Der Schritt des Nationalit\u00e4tenwechsels war verst\u00e4ndlich und ist nachvollziehbar, aber die aufgeworfenen \u00e4u\u00dferen und inneren Identit\u00e4tsprobleme waren trotz allem riesig. Sein Elternhaus, seine Wiege, stand nun einmal in Differten, und Differten lag nicht in Frankreich. Das war eine unvergessliche Tatsache.<\/p>\n<p>Hinsichtlich des Idenit\u00e4tsproblems ist zu verweisen auf den Titel seiner Autobiographie: Franco-Sarrois, neutral mit Franko-Saarl\u00e4nder, wertend mit Saarfranzose \u00fcbersetzt. Hier ist ein gro\u00dfes Thema angeschnitten, das heute nicht zu vertiefen ist. Jedenfalls kam die Versetzung von Pater Lorson in das Elsass seiner Identit\u00e4tsproblematik entgegen, konnte er sie doch mit vielen Elsass-Lothringern teilen, die gerade fast ein halbes Jahrhundert gegen ihren Willen unter deutscher Fahne leben mussten. Die Elsass-Lothringer erlebten nach dem Ersten Weltkrieg ihr altes Vaterland neu und wollten ein St\u00fcck Eigenheit, das sie als Reichsland erworben hatten, im franz\u00f6sischen Staat beibehalten.<\/p>\n<p>Weder die erste noch die zweite Stra\u00dfburger Zeit hat Pater Lorson in seiner Autobiographie beschrieben. Wir besitzen aus den Jahren vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nur sein literarisches Schrifttum, aus der Nachkriegszeit liegt dar\u00fcber hinaus noch sein Briefwechsel vor. Mit spezifisch\u00a0 els\u00e4ssischen Themen hat sich Pater Lorson bis 1945 noch nicht befasst. Sein mit einem Akademiepreis gew\u00fcrdigtes Erstlingswerk \u201eReisen ins Christentum\u201c von 1936, eine Aufsatzsammlung, war thematisch und r\u00e4umlich weit gestreut. Sein erstes inhaltlich zusammenh\u00e4ngendes Buch, \u201eDas menschliche Gesicht von Jesus\u201c, hatte einen rein theologischen Inhalt. Das unter dem Pseudonym Lucien Valdor geschriebene Werk \u201eDer Christ im Angesicht des Rassismus\u201c enthielt eine systematische politische Analyse der nationalsozialistischen Weltanschauung aus theologischer Sicht. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die zahlreichen Aufs\u00e4tze, die er bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges verfasst hatte. \u00dcbrigens begann seine wissenschaftlich-schriftstellerische T\u00e4tigkeit schon lange vor Erscheinen des ersten Buches. Als Philosophiestudent begann er in den 1920er Jahren in Vals-pr\u00e8s-Le-Puy (im Zentralmassiv) zu \u00fcbersetzen und zu schreiben.<\/p>\n<p>Im Zweiten Weltkrieg verfasste Pater Lorson weiterhin Werke theologischen und allgemeinen Inhalts, in seinem Zufluchtsort in den Bergen bei Fr\u00e9jus-Nizza \u00fcbersetzte er auch Romano Guardinis Hauptwerk \u201eDer Herr\u201c. Ausz\u00fcge aus seiner \u00dcbersetzung werden heute noch in Frankreich nachgedruckt. Von pers\u00f6nlichen Kontakten mit diesem ber\u00fchmten deutschen Theologen habe ich noch keine Spuren gefunden.<\/p>\n<p>In der nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1945 beginnenden zweiten Stra\u00dfburger Zeit r\u00fccken f\u00fcr Pater Lorson neue Themen ins Blickfeld, darunter das Elsass, die Einigung Europas, Krieg und Frieden, die Verchristlichung des Lebens, schlie\u00dflich das Saarland. Man kann sagen, dass er sich in dieser Phase, die ja kaum ein Jahrzehnt w\u00e4hren sollte, st\u00e4rker mit der Realit\u00e4t befasste oder genauer: die Verbindung von Theorie und Realit\u00e4t suchte. Nach dem Krieg war er auch mental voll im Elsass angekommen.<\/p>\n<p>Gleich nach dem Krieg, 1946,\u00a0 verfasste Pater Lorson ein Buch \u00fcber die Schwestern von Ribeauvill\u00e9, einen Orden, der sich stark im Schulwesen engagierte. 1948 erschien ein dickes Buch \u00fcber den 1945 verstorbenen Stra\u00dfburger Bischof Charles Ruch, den er offensichtlich sehr sch\u00e4tzte. F\u00fcr die deutschsprachigen Els\u00e4sser gab er 1951 eine Kurzfassung dieser Biographie heraus, in der sich interessante Exkurse mit Bezug auf das Saarland befinden. Damals, 1951, ging er davon aus, dass das Saarland schon ein Teil Frankreichs geworden sei. Dass dem nicht so war und auch nicht sein w\u00fcrde, hat er vor seinem Tod vielleicht gerade noch mitbekommen. Zum Zeitpunkt der Volksabstimmung 1955 lebte er aber nicht mehr. Die dritte selbst\u00e4ndige Schrift zur Elsass-Thematik war dann der Heiligen Odilie, die 1946 von Papst Pius XII. zur Schutzpatronin des Elsass erkl\u00e4rt wurde, gewidmet. Auf den Inhalt dieser Schrift komme ich zur\u00fcck, wenn wir dem Odilienberg n\u00e4her sind.<\/p>\n<p>Bleiben wir noch bei den Besonderheiten des Elsass in Frankreich, soweit sie auch f\u00fcr Pater Lorson wichtig waren. Elsass-Lothringen geh\u00f6rte, wie erw\u00e4hnt und aus dem Geschichtsunterricht bekannt, von 1871 bis 1918 zum Deutschen Reich, das nicht so zentralistisch aufgebaut war wie Frankreich. Spannungen zwischen Staat und Kirche, vor allem der Katholischen Kirche gab es auch im deutschen Kaiserreich, aber sie waren l\u00e4ngst nicht so heftig und grunds\u00e4tzlich wie in Frankreich. Der deutsche F\u00f6deralismus bewirkte eine unterschiedliche Kirchenpolitik der einzelnen L\u00e4nder. Die Jesuiten hatten \u00fcberall, besonders aber in Frankreich zu leiden. Dem Orden war lange Zeit die Ausbildung neuer Mitglieder verboten. Deshalb musste Pierre Lorson den gr\u00f6\u00dften Teil seiner Ausbildungszeit in Belgien verbringen.<\/p>\n<p>Auch heute noch wird die Trennung von Staat und Kirche in Frankreich sehr konsequent und rigoros praktiziert. Bekanntlich gibt es hier keine vom Staat eingezogene Kirchensteuer. Zum zentralistischen franz\u00f6sischen System geh\u00f6rte ein konsequent staatliches, insbesondere von kirchlichen Einfl\u00fcssen befreites, sog. laizistisches Schulsystem vor allem im Grundschulbereich. In letzter Konsequenz wurde dabei der Religionsunterricht aus der Schule verbannt und p\u00e4dagogisch orientierte Orden verboten. Von kirchlichen Einrichtungen gef\u00fchrte Schulen sind heute in Frankreich immerhin als Privatschulen zugelassen und keineswegs unbeliebt. Das Nebeneinander war in der Zeit zwischen den Weltkriegen umstritten \u2013 nicht zuletzt im Elsass. Im Elsass hatten sich z.B. die Schwestern von der G\u00f6ttlichen Vorsehung, die ihr Mutterhaus in Ribeauvill\u00e9 hatten, neben den staatlichen Schulen eine wichtige Stellung im Schulwesen erworben. Sie besa\u00dfen R\u00fcckhalt und Vertrauen in der Bev\u00f6lkerung. Heftig umstritten waren die Zweisprachigkeit des Unterrichts und die religi\u00f6se Erziehung. Pater Lorson hat sich mit dem Frauenorden der G\u00f6ttlichen Vorsehung und seinen Existenzproblemen in dem vorhin erw\u00e4hnten Buch befasst, ebenso mit dem Kampf des Bischofs Ruch um den Erhalt autonomer kirchlicher Kompetenzen in der Rekrutierung der Geistlichkeit und der Seelsorge. Das lief dem zentralistischen, alles regulierenden und kontrollierenden franz\u00f6sischen Staat zuwider. Eine spezielle Anforderung stellte im Elsass der \u00f6kumenische Bereich dar. Den els\u00e4ssischen Katholiken mit rund 80 % der Bev\u00f6lkerung standen 20 % Protestanten gegen\u00fcber. Das war in dem durchweg katholischen Frankreich eine Besonderheit. Pater Lorson nahm sich auch der \u00f6kumenischen Aufgaben an, die sich im Elsass stellten. Alles in allem war die Lage im Elsass eine besondere im franz\u00f6sischen Staat, und die Bev\u00f6lkerung wollte die Besonderheit bewahren. Dieses Anliegen verband sich mit dem Kult der Odilie, der Schutzpatronin des Elsass. Der Odilienkult besa\u00df f\u00fcr die Els\u00e4sser im Konflikt zwischen Zentralismus und Eigenst\u00e4ndigkeit, in der Identit\u00e4tsfindung, eine st\u00e4rkende Rolle. Pater Lorson konnte dies gut nachempfinden. Die Els\u00e4sser fanden in ihm einen Gesinnungsgenossen. Zum Odilienkult sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">II. Geschichte des Odilienkultes<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Pater Lorson hat das Leben der Odilie und die Geschichte ihres Kultes 1949 in einer 31 Seiten umfassenden Brosch\u00fcre beschrieben. Es handelt sich um eine wissenschaftliche, sachlich geschriebene Abhandlung, aus der freilich die Religiosit\u00e4t von Pater Lorson immer wieder durchscheint. Pierre konnte f\u00fcr seine Brosch\u00fcre auf umfangreichere, auch deutsche Schriften zur\u00fcckgreifen. Der Odilienkult hatte n\u00e4mlich nicht nur im Elsass und in Frankreich, sondern in S\u00fcddeutschland, in der Schweiz bis nach Norditalien hinein gleichfalls Anh\u00e4nger und \u00fcberall zu Publikationen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Odilie lebte von ca. 662-ca. 720. In der \u00dcberlieferung mischen sich Wahrheit und Legende. Sie war die Tochter von Herzog Adalrich und Bereswinde. Nach der Legende wollte ihr Vater Adalrich sie t\u00f6ten lassen, weil sie ein M\u00e4dchen und dazu noch blind war. Die Mutter Bereswinde vertraute Odilie jedoch einer frommen Amme an, die sie 12 Jahre lang in Scherwiller christlich erzog. Nach der Erziehung durch die Amme fand Odilie in einem Kloster in Baume-les-Dames bei Besan\u00e7on einen Zufluchtsort. Nach Pater Lorson folgte das Kloster damit\u00a0 einer h\u00f6heren Bestimmung \u2013 im Zweiten Weltkrieg sollte es Zufluchtsort f\u00fcr j\u00fcdische Kinder werden.<\/p>\n<p>Bischof Erhard von Regensburg taufte Odilie, die auf wunderbare Weise mit dem Licht des Glaubens ihr Augenlicht gewann. Der Bischof und Odilies Bruder Hugo bem\u00fchten sich um eine Vers\u00f6hnung von Vater und Tochter. Herzog Adalrich \u00fcbertrug nach der letztendlichen Vers\u00f6hnung der Tochter Hohenburg und wandelte das Schloss in ein Kloster um. Odilie wurde dessen erste \u00c4btissin. Die Eltern wurden in einer der Kapellen des Klosters begraben. Am Fu\u00dfe des Berges lie\u00df Odilie ein zweites Kloster errichten, in Niederm\u00fcnster, damit den Armen und Kranken der Weg den Berg hinauf erspart wurde. Odile starb wahrscheinlich am 13. 12. 720 im Kreis von 130 Nonnen. Am 13. Dezember wird n\u00e4mlich ihr Namenstag gefeiert. Einige Wunder werden Odilie nachgesagt. Sie wurde von Papst Leo IX. im 11. Jahrhundert heiliggesprochen.<\/p>\n<p>Seit dem 9. Jahrhundert ist der Berg mit Odilies Grab ein Wallfahrtsort. Das Kloster erhielt landesherrliche Privilegien, die den Unterhalt sicherten. Der Kult der els\u00e4ssischen Heiligen sprengte die Grenzen des Elsass und erhielt eine europ\u00e4ische Anziehungskraft. Kaiser und K\u00f6nige besuchten die St\u00e4tte im Mittelalter. Mit der Reformationszeit trat ein R\u00fcckschritt ein. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs der Kult jedoch wieder an. Viele, vor allem deutsche Dichter haben den Berg besucht.<\/p>\n<p>Seit 1870 wurde Odilie ein Symbol der franz\u00f6sischen Treue der Els\u00e4sser gegen\u00fcber Frankreich. Nationalismus wurde damals in Deutschland wie in Frankreich zu einer Quasi-Religion erhoben. Er drang auch in religi\u00f6se Kulte ein. Das gilt auch f\u00fcr die Zwischenkriegszeit. Nach 1918 gab es organisierte Pilgerreisen auf den Odilienberg. Bischof Charles Ruch, dessen Herz entsprechend seinem Wunsch seit 1945 auf dem Odilienberg ruht, regte in der Di\u00f6zese die spirituelle Bewegung an, suchte aber eine nationalistische \u00dcbersteigerung zu vermeiden.<\/p>\n<p>Pater Lorson schildert ferner w\u00e4hrend der beiden Weltkriege aufgekommene Legenden von Prophezeiungen Odilies, die keinen soliden Boden besa\u00dfen, sondern auf F\u00e4lschungen beruhten. Er hielt sie f\u00fcr erw\u00e4hnenswert, weil sie nicht wirkungslos blieben. Sie st\u00e4rkten n\u00e4mlich den Widerstandsgeist der Els\u00e4sser gegen die deutsche Besetzung. Angeblich existierte ein Brief von Odilie an ihren Bruder Hugo, der en Verlauf des Weltkrieges voraussagte. Ein in Latein und Franz\u00f6sisch geschriebene Text wurde 1940 in vielen Exemplaren verbreitet. Er prophezeite die Niederlage der Deutschen. Viele Franzosen glaubten an die Echtheit des Briefes, in Wirklichkeit stammte der Text von einem Georges Stoffler, der ihn 1916 im Ersten Weltkrieg herausgegeben hatte und gleichfalls einem \u00e4lteren Muster folgte. Die Prophetie des Kriegsverlaufs habe, so Pater Lorson, den Mut und die Zuversicht der Els\u00e4sser gehoben, hatte mit Odilie aber nichts zu tun.<\/p>\n<p>Als Pater Lorson die Brosch\u00fcre verfasste, war der Odilienkult wieder in Bl\u00fcte. Die meisten Personen, die Stra\u00dfburg besuchten, kr\u00f6nten ihren Aufenthalt mit einem Ausflug zum Odilienberg. Pater Lorson begleitete auch seine saarl\u00e4ndischen Besucher den Berg hinauf. Im Geiste d\u00fcrfen wir uns also hier und heute als von ihm begleitet vorstellen. Wir sind auf seinen Spuren.<\/p>\n<p>Nach wie vor war Odilie f\u00fcr Pater Lorson ein Symbol der Treue zum Elsass und zum franz\u00f6sischen Vaterland. Diese Bedeutung befand sich f\u00fcr ihn nicht in einem Widerspruch zum katholischen Universalismus und zur christlichen Caritas. Beides war f\u00fcr ihn kompatibel, um die Computersprache zu bem\u00fchen. Erst recht wollte er keinen deutsch-franz\u00f6sischen Gegensatz aus dem Odilienkult ableiten. Denn so Pierre, Odilie sei eine Heilige deutschen Ursprungs, wurde einst in Deutschland mehr verehrt als in Frankreich. Sie wache \u00fcber den Rhein, damit sich die beiden V\u00f6lker liebten statt bekriegten und sich im christlichen Ideal einten. Mit diesem Odilienverst\u00e4ndnis von Pater Lorson stehen wir dicht vor dem dritten Schritt, der missionarischen Deutung, von dem am Zielpunkt zu sprechen ist.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">III. Pater Lorsons missionarische Deutung<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der dritte Schritt in der Pr\u00e4sentation der Beziehung zwischen Pater Lorson und dem Odilienkult ist der k\u00fcrzeste und der inhaltsschwerste. Er liebte es, die Natur symbolisch zu deuten, d. h. dem Sichtbaren einen tieferen geistigen Sinn zu geben. Wer die Autobiographie kennt und die Darstellung der Kindheit in Differten gelesen hat, erinnert sich vielleicht an die Stelle, an der er von den Kinderspielen im Warndtwald handelt, wo die B\u00e4ume zur Kathedrale werden und der dunkle Tannenwald zum mysteri\u00f6sen Hochaltar.<\/p>\n<p>Zur symbolischen Deutung greift er zur\u00fcck, wenn er die Aussage- und Strahlkraft des Odilienberges in Worte und Bilder zu fassen sucht. Charakteristisch ist die Vergeistigung der Natur. Pierre verbindet den Blick auf den Rhein mit dem Ziel der deutsch-franz\u00f6sischen Freundschaft. Rechts sei der Rhein zu sehen, so f\u00fchrt er aus, f\u00fcr die Deutschen der &#8222;Vater Rhein&#8220;, der mehr als Band der Einheit denn als eine Linie der Demarkation dienen m\u00fcsse. \u201eFlu\u00df des Friedens\u201c nennt Bischof Ruch den Rhein in einem Gedicht, mit dem Pater Lorson seine Brosch\u00fcre enden l\u00e4sst. Am Schluss steht damit ein politisches Programm. Das allgemeinere, das religi\u00f6se steht mitten im Text.<\/p>\n<p>Paters Lorsons Denken ist nach dem Krieg stark mit politischen Zielen auf christlichem Hintergrund durchsetzt. Man sollte aber nicht \u00fcbersehen, dass er in erster Linie ein religi\u00f6ser Mensch war. Zentral ist f\u00fcr ihn die Beziehung, die den Menschen mit Gott verbindet. Und dazu kann der Odilienberg verhelfen. Er ist einer der Orte, an denen der Geist weht \u2013 so umschreibt er die Bedeutung in Anlehnung an Maurice Barr\u00e8s, einen namhaften franz\u00f6sischen Schriftsteller. Klein, schwach, dem\u00fctig, so f\u00fchrt er aus, stehe der Zuschauer vor einem majest\u00e4tischen Panorama, das nur ein unvollkommenes Symbol der g\u00f6ttlichen Weite sei. Der Betrachter veneige die Seele ganz vor dem Ewigen, das alles geschaffen habe. Der Mensch sei an diesem Ort bereit zur Aufnahme der christlichen Verk\u00fcndung. Die nat\u00fcrliche und irdische Mystik f\u00fchre ihn zur \u00fcbernat\u00fcrlichen und himmlischen Mystik. \u2013 Diese Worte sind schwer oder auch gar nicht in eine Alltagssprache zu \u00fcbersetzen. Wahrscheinlich kennen aber alle ein Gef\u00fchl von Religiosit\u00e4t und Fr\u00f6mmigkeit, wenn sie unter einem \u00fcberw\u00e4ltigenden Eindruck stehen. Glaube \u00fcbersteigt die Vernunft. Auf den Spuren von Pater Lorson wandeln hei\u00dft letzten Endes, sich auf den Weg zum christlichen Glauben begeben. Die Nutzung des Klosters als spirituellen R\u00fcckzug f\u00fcr Priester und Gl\u00e4ubige, Frauen und M\u00e4nner, das ist f\u00fcr ihn der h\u00f6chste Sinn, der vom Odilienberg ausgehen kann.<\/p>\n<p>Nach diesem dritten und letzten Teil meiner Ausf\u00fchrungen w\u00fcrde Pater Lorson nun Amen sagen. Als Weltkind sage ich: vielen Dank f\u00fcr die Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p><a title=\"Mehr zu Peter Lorson\" href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\" target=\"_self\">Weitere Vortr\u00e4ge zum Pater Peter Lorson<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c I. Pater Lorsons Besch\u00e4ftigung mit der Heiligen Odilie Pilgerfahrten zum Odilienberg d\u00fcrfte es im Laufe der Geschichte millionenfach gegeben haben, Studienfahrten wahrscheinlich kaum. Bei einer Studienfahrt gleichzeitig auf den Spuren von Pater Lorson zu wandeln, das ist sicher eine Premiere. Die Verbindung von Odilienberg [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":348,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-364","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"aioseo_head":"\n\t\t<!-- All in One SEO 5.0.2 - aioseo.com -->\n\t<meta name=\"description\" content=\"Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg auf der Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c.\" \/>\n\t<meta name=\"robots\" content=\"max-image-preview:large\" \/>\n\t<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg\" \/>\n\t<meta name=\"generator\" content=\"All in One SEO (AIOSEO) 5.0.2\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:site_name\" content=\"Peter Burg Werke -\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:title\" content=\"Odilienberg - Peter Burg Werke\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:description\" content=\"Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg auf der Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c.\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg\" \/>\n\t\t<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-05-28T12:45:30+00:00\" \/>\n\t\t<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2015-05-14T11:58:52+00:00\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:title\" content=\"Odilienberg - Peter Burg Werke\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:description\" content=\"Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg auf der Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c.\" \/>\n\t\t<script type=\"application\/ld+json\" class=\"aioseo-schema\">\n\t\t\t{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege\\\/odilienberg#breadcrumblist\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#listItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/\",\"nextItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte#listItem\",\"name\":\"Pierre Lorson SJ Texte\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte#listItem\",\"position\":2,\"name\":\"Pierre Lorson SJ Texte\",\"item\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\",\"nextItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege#listItem\",\"name\":\"Vortr\\u00e4ge\"},\"previousItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#listItem\",\"name\":\"Home\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege#listItem\",\"position\":3,\"name\":\"Vortr\\u00e4ge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege\",\"nextItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege\\\/odilienberg#listItem\",\"name\":\"Odilienberg\"},\"previousItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte#listItem\",\"name\":\"Pierre Lorson SJ Texte\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege\\\/odilienberg#listItem\",\"position\":4,\"name\":\"Odilienberg\",\"previousItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege#listItem\",\"name\":\"Vortr\\u00e4ge\"}}]},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#organization\",\"name\":\"Peter Burg Werke\",\"url\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege\\\/odilienberg#webpage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege\\\/odilienberg\",\"name\":\"Odilienberg - Peter Burg Werke\",\"description\":\"Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg auf der Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \\u201eauf den Spuren von Pater Lorson\\u201c.\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#website\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/pierre-lorson-sj-texte\\\/vortraege\\\/odilienberg#breadcrumblist\"},\"datePublished\":\"2011-05-28T13:45:30+02:00\",\"dateModified\":\"2015-05-14T13:58:52+02:00\"},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/\",\"name\":\"Peter Burg Werke\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#organization\"}}]}\n\t\t<\/script>\n\t\t<!-- All in One SEO -->\n\n","aioseo_head_json":{"title":"Odilienberg - Peter Burg Werke","description":"Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg auf der Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c.","canonical_url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg","robots":"max-image-preview:large","keywords":"","webmasterTools":{"miscellaneous":""},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg#breadcrumblist","itemListElement":[{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#listItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/","nextItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte#listItem","name":"Pierre Lorson SJ Texte"}},{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte#listItem","position":2,"name":"Pierre Lorson SJ Texte","item":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte","nextItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege#listItem","name":"Vortr\u00e4ge"},"previousItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#listItem","name":"Home"}},{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege#listItem","position":3,"name":"Vortr\u00e4ge","item":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege","nextItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg#listItem","name":"Odilienberg"},"previousItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte#listItem","name":"Pierre Lorson SJ Texte"}},{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg#listItem","position":4,"name":"Odilienberg","previousItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege#listItem","name":"Vortr\u00e4ge"}}]},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#organization","name":"Peter Burg Werke","url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg#webpage","url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg","name":"Odilienberg - Peter Burg Werke","description":"Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg auf der Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c.","inLanguage":"de-DE","isPartOf":{"@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#website"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg#breadcrumblist"},"datePublished":"2011-05-28T13:45:30+02:00","dateModified":"2015-05-14T13:58:52+02:00"},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/","name":"Peter Burg Werke","inLanguage":"de-DE","publisher":{"@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#organization"}}]},"og:locale":"de_DE","og:site_name":"Peter Burg Werke -","og:type":"article","og:title":"Odilienberg - Peter Burg Werke","og:description":"Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg auf der Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c.","og:url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg","article:published_time":"2011-05-28T12:45:30+00:00","article:modified_time":"2015-05-14T11:58:52+00:00","twitter:card":"summary_large_image","twitter:title":"Odilienberg - Peter Burg Werke","twitter:description":"Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg auf der Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c."},"aioseo_meta_data":{"post_id":"364","title":"","description":"Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg auf der Pilger- und Studienfahrt zum Odilienberg \u201eauf den Spuren von Pater Lorson\u201c.","keywords":[{"label":"Vortrag","value":"Vortrag"},{"label":"Odilienberg","value":"Odilienberg"}],"keyphrases":null,"focus_keyword":null,"additional_keywords":null,"truseo_locale":null,"primary_term":null,"canonical_url":null,"og_title":null,"og_description":null,"og_object_type":"default","og_image_type":"default","og_image_custom_url":null,"og_image_custom_fields":null,"og_image_url":null,"og_image_width":null,"og_image_height":null,"og_video":null,"og_custom_url":null,"og_article_section":null,"og_article_tags":null,"twitter_use_og":false,"twitter_card":"default","twitter_image_type":"default","twitter_image_custom_url":null,"twitter_image_custom_fields":null,"twitter_image_url":null,"twitter_title":null,"twitter_description":null,"schema_type":"default","schema_type_options":null,"schema":{"blockGraphs":[],"customGraphs":[],"default":{"data":{"Article":[],"Course":[],"Dataset":[],"FAQPage":[],"Movie":[],"Person":[],"Product":[],"ProductReview":[],"Car":[],"Recipe":[],"Service":[],"SoftwareApplication":[],"WebPage":[]},"graphName":"WebPage","isEnabled":true},"graphs":[]},"pillar_content":false,"robots_default":true,"robots_noindex":false,"robots_noarchive":false,"robots_nosnippet":false,"robots_nofollow":false,"robots_noimageindex":false,"robots_noodp":false,"robots_notranslate":false,"robots_max_snippet":null,"robots_max_videopreview":null,"robots_max_imagepreview":"large","priority":null,"frequency":null,"local_seo":null,"limit_modified_date":false,"ai":null,"breadcrumb_settings":null,"seo_analyzer_scan_date":null,"created":"2026-09-28 23:44:23","updated":"2026-09-28 23:44:23"},"aioseo_breadcrumb":"<div class=\"aioseo-breadcrumbs\"><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/\" title=\"Home\">Home<\/a>\n\t\t<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb-separator\">\u00bb<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\" title=\"Pierre Lorson SJ Texte\">Pierre Lorson SJ Texte<\/a>\n\t\t<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb-separator\">\u00bb<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\" title=\"Vortr\u00e4ge\">Vortr\u00e4ge<\/a>\n\t\t<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb-separator\">\u00bb<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\tOdilienberg\n\t\t<\/span><\/div>","aioseo_breadcrumb_json":[{"label":"Home","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/"},{"label":"Pierre Lorson SJ Texte","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte"},{"label":"Vortr\u00e4ge","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege"},{"label":"Odilienberg","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/pierre-lorson-sj-texte\/vortraege\/odilienberg"}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=364"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2588,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/364\/revisions\/2588"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}