{"id":2312,"date":"2015-04-26T22:02:16","date_gmt":"2015-04-26T21:02:16","guid":{"rendered":"http:\/\/peter-burg.de\/?page_id=2312"},"modified":"2015-05-14T13:59:14","modified_gmt":"2015-05-14T11:59:14","slug":"dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt","title":{"rendered":"&#8222;\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von <em>Prof. Dr. Peter Burg<\/em> zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein am Freitag, dem 26. 10. 2007, in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in M\u00fcnster\/Westfalen<\/p>\n<p>Als sicheres Mittel f\u00fcr einen Erfolg bezeichnete Stein die Einstellung, \u201edass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt.\u201c In diesem knappen Statement steckt eine Menge Lebensweisheit. In der Fokussierung aller mentalen Kr\u00e4fte auf einen Punkt scheint in der Tat eine Bedingung f\u00fcr Erfolg zu liegen. Freilich ist das, was Stein schlicht als \u201eSache\u201c bezeichnet, nichts als etwas Beliebiges verstanden, sondern als etwas, was letzten Endes mit dem Sinn menschlichen Lebens und Tuns und mit religi\u00f6sen Normen im Einklang steht. Der Staatsmann Stein war n\u00e4mlich, auch wenn er uns allenthalben als homo politicus begegnet, ein eminent  religi\u00f6ser Mensch. Das evangelische Glaubensbekenntnis war f\u00fcr ihn eine Konstante, w\u00e4hrend seine Position in \u201airdischen Dingen\u2019 vielfach nicht auf einen Nenner zu bringen oder gar widerspr\u00fcchlich ist.<\/p>\n<p>Steins Lebensdevise einer engagierten Hingabe um einer guten Sache willen stelle ich an den Anfang meiner Ausf\u00fchrungen, weil sie mir geeignet scheint, eine positive Beziehung oder wenigstens einen positiven Beziehungsfaden zwischen dem Namenspatron und den Mitgliedern und Freunden der Schule herzustellen. Letztere w\u00fcnschen sich eine positive Beziehung. Die Feier des 250. Geburtstages setzt sogar eine solche voraus. Dennoch sollte auch an diesem Tag \u00fcber die Berechtigung und die Tragf\u00e4higkeit der Beziehungen reflektiert werden. Das ist nun mein Part, so verstehe ich die mir \u00fcbertragene Aufgabe.<\/p>\n<p>Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium hat den Namen in der Weimarer Zeit erhalten, 1923, vor mehr als 80 Jahren. Der Antrag zur Namensverleihung wurde mit der Vorbildfunktion des gew\u00fcnschten Patrons begr\u00fcndet. Mein Fazit wird nicht so hochfliegend klingen. Angemessen scheint mir eine eingeschr\u00e4nkte Akzeptanz. Das ist weiterhin die Beschreibung einer positiven Beziehung, gleichzeitig aber auch der Verzicht, an den Mythen und Legenden fr\u00fcherer Epochen weiterzustricken, in deren Reich Stein aufgestiegen war.<\/p>\n<p>Auch wenn ich mit diesen Worten einen \u00dcberschwang in der Bewertung d\u00e4mpfen m\u00f6chte, so werde ich den einstigen Reichsfreiherrn im Folgenden doch in dreierlei Hinsicht als gro\u00dfen Deutschen pr\u00e4sentieren, der als Namenspatron einer Schule eine gute, anerkennenswerte Figur abgibt und der auch heute noch Wegweisendes zu sagen hat, und zwar als Reformer, als Gegenspieler gegen die napoleonische Diktatur und als Person.<\/p>\n<h3>1. Der Reformer<\/h3>\n<p>In der Weimarer Zeit, als das St\u00e4dtische evangelische Lyzeum und Oberlyzeum zu M\u00fcnster nach einem Namenspatron suchte, stand der Reformer Stein hoch im Kurs, w\u00e4hrend im Kaiserreich der nationale Widerstandsk\u00e4mpfer zum Heros erhoben wurde. Der Sch\u00f6pfer der Weimarer Verfassung, Hugo Preu\u00df, nannte Stein den gr\u00f6\u00dften inneren Staatsmann der Deutschen. Damit zielte er auf dessen ma\u00dfgebliche Mitwirkung an den Preu\u00dfischen Reformen zu Beginn des 19. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Es waren aber nicht diese Reformen, sondern die Franz\u00f6sische Revolution, die eine Epochenwende herbeif\u00fchrte und die europ\u00e4ische Welt innen- und au\u00dfenpolitisch ersch\u00fctterte. Der Freiherr vom Stein lehnte die Revolution wegen ihres radikalen Bruchs mit der Vergangenheit ab, billigte jedoch einige ihrer Konsequenzen und lie\u00df sich partiell von ihren Ergebnissen inspirieren. Dazu geh\u00f6rte die S\u00e4kularisation, die Entmachtung der geistlichen F\u00fcrsten und der Einzug eines gro\u00dfen Teils der Kircheng\u00fcter. Als Napoleon den Ansto\u00df dazu im Deutschen Reich gab, wurde Freiherr vom Stein mit der Ausf\u00fchrung dieses politisch, wirtschaftlich und sozial h\u00f6chst bedeutsamen Gesch\u00e4ftes in Westfalen betraut. Betroffen war besonders das F\u00fcrstbistum M\u00fcnster, einer der gr\u00f6\u00dften geistlichen Staaten in Deutschland, das unter einige Dynasten aufgeteilt wurde. Stein trug den einschneidenden Eingriff in die Reichsverfassung mit und begr\u00fc\u00dfte sie sogar, obwohl er im \u00fcbrigen ein Reichspatriot war und den anstehenden Verlust seiner Reichsunmittelbarkeit heftig als Unrecht beklagte. F\u00fcr das F\u00fcrstbistum M\u00fcnster zeigte der mittlerweile zum preu\u00dfischen Oberkammerpr\u00e4sidenten Bef\u00f6rderte keine vergleichbare Gef\u00fchle. Von 1802 bis 1804 hielt er sich in M\u00fcnster auf, um das Territorium und Verm\u00f6gen, das an Preu\u00dfen fiel, in den Staatsverband zu integrieren. In seiner Autobiographie (1823) beschreibt er die Durchf\u00fchrung der S\u00e4kularisation folgenderma\u00dfen: &#8222;sie geschah mit Milde Schonung und Treue, die Geistliche wurden mit gro\u00dfer Freygebigkeit behandelt, die alte Einl\u00e4ndische Beamte, waren sie irgend tauglich, beybehalten und das Geh\u00e4ssige Gewaltth\u00e4tige der Sache selbst m\u00f6glichst gemildert.&#8220; F\u00fcr die M\u00fcnsterl\u00e4nder blieben die neuen preu\u00dfischen Herren, die ihnen in Gestalt von Milit\u00e4r und Zivilbeamten gegen\u00fcbertraten, dennoch verhasst. Die preu\u00dfische Herrschaft wurde schon bald durch die Rheinbundzeit f\u00fcr sieben Jahre unterbrochen. Nach dieser Zeit, nach dem Erlebnis der Fremdherrschaft, wurde die Stimmung im M\u00fcnsterland f\u00fcr Preu\u00dfen etwas positiver.<\/p>\n<p>Anders als zur Zeit der S\u00e4kularisation war Stein in den Preu\u00dfischen Reformen Akteur, nicht weisungsgebundener Provinzbeamter. Die Frage nach einem Einfluss Frankreichs stellt sich aber auch jetzt. Der ideellen Ausstrahlung dieses weltgeschichtlich bedeutsamen Vorganges konnte sich kein aufmerksamer Zeitgenosse entziehen, erst recht nicht ein so enzyklop\u00e4disch veranlagter Geist wie Stein. Die Franz\u00f6sische Revolution brachte ja nicht nur Chaos und Gewalt hervor, sondern \u2013 in einem radikalen Bruch mit der Vergangenheit \u2013 eine Modernisierung von Verfassung und Verwaltung, Recht und Gesellschaft, die bis in die Gegenwart hinein wirkt. An den Grenzen von Preu\u00dfen, nach der verheerenden Niederlage Preu\u00dfens in der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt sogar auf dem westelbischen Gebiet der Hohenzollernmonarchie wurden Satellitenstaaten von Napoleons Gnaden errichtet, deren innerer Ausbau sich am franz\u00f6sischen Mutterstaat ausrichtete. Preu\u00dfen geriet damit auch au\u00dfenpolitisch unter Reformdruck. Daneben gab es freilich auch eigene \u00e4ltere Traditionen, die sich mit den Impulsen von au\u00dfen mischten.<\/p>\n<p>Stein stellte in den Preu\u00dfischen Reformen die Weichen. Der Versuch der Herstellung einer linearen Abh\u00e4ngigkeit ist obsolet. Dennoch wurde sp\u00e4ter im Zeichen des Nationalismus ein erbitterter Streit gef\u00fchrt, ob franz\u00f6sische oder genuin deutsche Einfl\u00fcsse leitend waren. Entscheidend ist, dass Stein die Initiative zu Reformen aufgriff und weiterf\u00fchrte. Die Bereitschaft, Staat, Verwaltung und Gesellschaft zu modernisieren, ging keineswegs nur auf die Absicht zur\u00fcck, den Wohlstand der Untertanen zu heben. Ein wesentliches Motiv war vielmehr, die Leistungsf\u00e4higkeit des Landes f\u00fcr den Staat zu erh\u00f6hen. \u00dcberzeugt von der Notwendigkeit von Reformen kam auch seine eingangs zitierte Handlungsdevise zum Tragen. Er scheute um der Sache willen nicht einmal einen Konflikt mit dem Monarchen und wurde vor dem gro\u00dfen Reformanlauf zun\u00e4chst einmal als Minister entlassen.<\/p>\n<p>In der unfreiwilligen Mu\u00dfe entwarf er in der ber\u00fchmt gewordenen Nassauer Denkschrift (Juni 1807) sein politisches Credo, in dem er \u201eGemeingeist und B\u00fcrgersinn\u201c zu den tragenden S\u00e4ulen des Staatslebens erkl\u00e4rte. Mit Napoleons Hilfe, der in Stein einen Frankophilen vermutete, \u2013 ein verh\u00e4ngnisvoller Irrtum \u2013 kam er wieder ins Ministerium. Die besondere Leistung Steins in seinem nun folgenden vierzehnmonatigen Ministerium besteht darin, dass er die meiste Zeit f\u00fcr Bem\u00fchungen zur kurzfristigen Krisenbew\u00e4ltigung ben\u00f6tigte, f\u00fcr das Aufbringen der von Napoleon abverlangten Kontributionen, f\u00fcr die Besorgung der Besatzungsarmee, f\u00fcr die Deckung von Schulen, und in der \u00fcbrigen Zeit Strukturreformen in Gang setzte, die f\u00fcr Preu\u00dfen die T\u00fcr zur Moderne \u00f6ffneten. Besonderen Anteil hatte er an den Reformen im Agrarbereich, im Kommunalwesen und in der Staatsorganisation.<\/p>\n<p>Im agrarischen Bereich stand die Bauernbefreiung durch das Oktoberedikt von 1807 auf der Tagesordnung. Aus Gutsuntertanen sollten Staatsb\u00fcrger und aus Lehnsg\u00fctern, die mit Frondiensten, Zinsen und Abgaben belastet waren, sollte pers\u00f6nliches Eigentum werden. Was in Frankreich allerdings in einer revolution\u00e4ren Nachtsitzung durchgesetzt wurde, sollte sich in Preu\u00dfen \u00fcber Jahrzehnte hinziehen. Stein selbst war sp\u00e4ter bedacht, dass er f\u00fcr die Abl\u00f6sung alter grundherrschaftlicher Rechte die gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichste Entsch\u00e4digung von seinen Bauern erhielt.<\/p>\n<p>Die Verwirklichung der Selbstverwaltungsidee gelang Stein in der St\u00e4dteordnung, die am 19. November 1808 verabschiedet wurde. Das Wahlrecht der B\u00fcrgerschaft war nicht mehr an alte Privilegien gebunden. Ein modernes Verfassungselement lag im Prinzip der Gewaltenteilung. Stadtverordnetenversammlung und der gew\u00e4hlte Magistrat standen sich als Legislative und Exekutive gegen\u00fcber. Das Budgetrecht lag ausschlie\u00dflich bei den Stadtverordneten. Das war ein Gegenmodell zu dem in der Zeit weit verbreiteten b\u00fcrokratischen Absolutismus, auch zu dem Zentralismus franz\u00f6sischer Pr\u00e4gung, der in den Rheinbundstaaten Fu\u00df fasste und dem &#8222;maire&#8220;, dem B\u00fcrgermeister, eine dominante Stellung gegen\u00fcber dem Rat einr\u00e4umte. Auch dieser Unterschied sollte in der Folgezeit in einem deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich ideologisch ausgeschlachtet werden, obwohl die preu\u00dfische Rheinprovinz noch Jahrzehnte die franz\u00f6sische B\u00fcrgermeistereiverfassung beibehalten durfte. Die Provinz Westfalen erhielt die Steinsche St\u00e4dteordnung in einer Revidierten Fassung, die Stein selbst \u2013 trotz einer Intensivierung der beh\u00f6rdlichen G\u00e4ngelung \u2013 f\u00fcr die bessere hielt.<\/p>\n<p>Die Rheinl\u00e4nder gaben der franz\u00f6sischen \u201emairie\u201c den Vorzug, was Stein \u2013 h\u00e4tte er es erlebt \u2013 in seinen Vorurteilen best\u00e4rkt h\u00e4tte. Er hielt n\u00e4mlich die Rheinl\u00e4nder durch ihre fast zwanzigj\u00e4hrige Zugeh\u00f6rigkeit zu Frankreich f\u00fcr bis in den Kern verdorben. Wirklich vertrauensw\u00fcrdig schienen dem Cappenberger Schlossherrn nur die Westfalen mit einer altpreu\u00dfischen Vergangenheit, etwa die Alteingesessenen der Grafschaften Mark oder Ravensberg, d.h. die M\u00fcnsterl\u00e4nder seiner Generation waren f\u00fcr ihn noch keine echten Preu\u00dfen.<\/p>\n<h3>2. Der nationale Widerstandsk\u00e4mpfer<\/h3>\n<p>Im Kontext der g\u00e4renden Stimmung des Widerstandes, die sich in dem von Napoleon geknebelten Preu\u00dfen breit machte, verfasste Stein einen Brief, der seine Gegnerschaft gegen die Besatzungsmacht erkennen lie\u00df. Dieser fiel in die H\u00e4nde der feindlichen Spionage und machte das riskante Doppelspiel des leitenden Ministers zwischen Erf\u00fcllungspolitik und Widerstand offenkundig. K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. ging sogleich auf Distanz zu Stein, der entlassen wurde und schlie\u00dflich fliehen musste.<\/p>\n<p>Er fand f\u00fcr mehr als drei Jahre Asyl im Habsburger Reich. Mit Frau und Kindern, den T\u00f6chtern Henriette und Therese, lebte er in Br\u00fcnn, Troppau und Prag. Ein \u00e4hnliches, wohl noch h\u00e4rteres Schicksal erlebte seine Schwester Marianne, eine Stiftsdame, die seine nassauischen G\u00fcter verwaltete. Sie wurde wegen einer Verstrickung in eine hessische Verschw\u00f6rung verhaftet, nach Paris gebracht und dort in ein ber\u00fcchtigtes Frauengef\u00e4ngnis gesteckt. Mit Hilfe des s\u00e4chsischen Botschafters, eines angeheirateten Verwandten, wurde sie vor dem sicheren Tod gerettet und kam zur\u00fcck nach Deutschland. Freiherr vom Stein und Marianne waren schon vorher ein Herz und eine Seele, das gleiche Schicksal d\u00fcrfte sie noch enger zusammengeschwei\u00dft haben.<\/p>\n<p>Aus der lebensbedrohlichen N\u00e4he Napoleons wurde Stein befreit, als der Zar ihn im April 1812 einlud, an der Bek\u00e4mpfung des napoleonischen Herrschaftssystems mitzuwirken. Der Zar Alexander, der die Wirtschaftsblockade gegen England nicht mittrug und dadurch Napoleon zum Krieg reizte, sammelte die Kr\u00e4fte des Widerstandes an seinem Hof. Das Ergebnis des napoleonischen Russlandfeldzugs ist bekannt. Die gro\u00dfe Kriegswende war eingeleitet.<\/p>\n<p>Mit dem Hauptquartier Alexanders zog Stein nach Westen. Jetzt kam wieder seine Handlungsdevise zum Tragen und wieder trat er furcht- und respektlos dem preu\u00dfischen Monarchen gegen\u00fcber. Auf ostpreu\u00dfischem Boden angelangt, nahm er auf das noch bestehende preu\u00dfisch-franz\u00f6sische B\u00fcndnis keine R\u00fccksicht, sondern organisierte im Auftrag des Zaren wie ein Souver\u00e4n sogleich die Bildung von Landwehr und Landsturm. Den General Ludwig von Yorck zog er auf seine Seite. Den z\u00f6gernden Monarchen dr\u00e4ngte er durch vollendete Tatsachen im Februar 1813 zum Abschluss eines B\u00fcndnisses mit Russland. Im M\u00e4rz hatte er sein Ziel in der preu\u00dfischen Regierung erreicht: der Befreiungskrieg wurde offiziell proklamiert. Allenthalben regte sich jetzt der nationale Widerstand, in Tirol, in Italien, in Spanien. Entscheidend f\u00fcr die Befreiung Europas von der napoleonischen Diktatur war jetzt, dass der Zar seine Truppen, angespornt von Stein, weiter nach Westen marschieren lie\u00df und zum Durchhalten bis zum endg\u00fcltigen Sieg gewann. Diesem entschiedenen Widerstandswillen gegen einen Herrscher, der sich zum europ\u00e4ischen Despoten entwickelte, verdient auch aus heutiger Sicht Anerkennung. Nicht hingegen sein vernichtendes Urteil \u00fcber den franz\u00f6sischen Nationalcharakter. Daran hielt der Freiherr fest, auch als sich die europ\u00e4ischen M\u00e4chte l\u00e4ngst mit der wiedererrichteten Bourbonenmonarchie ausges\u00f6hnt hatten.<\/p>\n<p>F\u00fcr das befreite Deutschland entwarf Stein Verfassungen, in denen die ehemaligen Rheinbundf\u00fcrsten abgestraft und den Gro\u00dfm\u00e4chten Preu\u00dfen und \u00d6sterreich eine Hegemonie zugesprochen wurde. Sp\u00f6ttisch belegte man ihn im preu\u00dfisch-russischen Hauptquartier wegen seiner zum Teil diffusen Entw\u00fcrfe mit dem Titel eines &#8222;Kaisers von Deutschland&#8220;. Auf dem Wiener Kongress (1814\/15) war sein Einfluss auf die politische Neuordnung Deutschlands jedoch gering. Er geh\u00f6rte eben keinem Kabinett an, auch nicht dem russischen und in das preu\u00dfische wurde er nicht zur\u00fcckberufen. Die europ\u00e4ischen Vertr\u00e4ge waren Sache der Regierungen und nicht der Berater oder Sonderbevollm\u00e4chtigten, zu denen Stein geh\u00f6rte. Die Bundesakte vom Juni 1815 entsprach seinen W\u00fcnschen nicht, vor deren Abschluss reiste er aus Wien ab. Da die Bundesakte unter dem Ma\u00dfstab der deutschen Einheitsbestrebungen sp\u00e4ter diskreditiert wurde, war seine Kritik ein Grund mehr, ihn zu einem nationalen Vision\u00e4r zu erheben.<\/p>\n<h3>3. Die Person<\/h3>\n<p>Zum dritten m\u00f6chte ich die Person des Freiherrn vom Stein mit ihren Ecken und Kanten, mit Licht und Schatten, in ihrer Prinzipientreue und Widerspr\u00fcchlichkeit vorstellen. Was ihn kennzeichnet ist sein Standesbewusstsein als Adeliger, nicht eines kleinen Landadeligen, sondern eines ehemals freien, nur dem Kaiser untertanen Reichsritter. Mediatisierte F\u00fcrsten oder Reichsfreiherren sowie adelige Grundherren in Bezug auf Steuern und Stimmrecht zu privilegieren, schien ihm nicht mehr als recht und billig. Andererseits hatte er kein Problem damit, Arbeitern oder Handwerkern, die sich redlich n\u00e4hrten, dar\u00fcber hinaus aber kein Verm\u00f6gen besa\u00dfen, B\u00fcrger- und Wahlrecht abzusprechen. In der Arbeiterschaft der gro\u00dfen St\u00e4dte sah er gar ein Gefahrenpotential f\u00fcr Recht und Ordnung. Den Begriff \u201eP\u00f6bel\u201c verwandte er exzessiv f\u00fcr die am Rande des Existenzminimums lebenden Unterschichten. Gegen die Gefahr von unten sollten sich alle Bessergestellten verb\u00fcnden.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re aber verfehlt anzunehmen, f\u00fcr Stein z\u00e4hlten nur Herkunft, Verm\u00f6gen und Einkommen. Er sch\u00e4tzte die Leistungselite, die sogenannten Notabeln, die h\u00f6heren Beamten und Freiberufler, die Unternehmensleiter. Auf deren Wissens- und Erfahrungspotential sollte die Repr\u00e4sentativk\u00f6rperschaften auf Gemeinde-, Kreis-, Provinz- und Staatsebene nicht verzichten. Das war die Position eines Liberalen. Hier \u00fcberwand er die Schranken seines Standes, auch in seiner weit \u00fcberdurchschnittlichen Gelehrsamkeit und in der technischen Innovationsbereitschaft. In rationeller Manier f\u00fchrte er seine Gutsbetriebe, nachdem er sich von der gro\u00dfen Politik zur\u00fcckgezogen hatte.<\/p>\n<p>Wie aber die Zusammenarbeit verschiedener St\u00e4nde in Gremien ablaufen sollte, dazu gibt es ein Bonmot. Als ein von den Landgemeinden gew\u00e4hlter Gastwirt Stein als den Vorsitzenden des Provinziallandtags, wie er sich zu verhalten habe, soll dieser geantwortet haben: sich hinsetzen und anh\u00f6ren, was kompetentere M\u00e4nner ihm zu sagen h\u00e4tten. In diesem Bonmot ist nicht ein trockener Steinscher Humor zu sehen, sondern seine wahre Meinung. Leichtfertige Reden oder Witze waren nicht sein Metier, geistreiche Gespr\u00e4che ja. Geselligkeit pflegte er intensiv. Auf seinen G\u00fctern empfing er h\u00e4ufig illustre G\u00e4ste. Auch Besuchsreisen fanden zahlreich statt.<\/p>\n<p>Was seinen Freundeskreis angeht, so f\u00e4llt angenehm auf, dass der engagierte Protestant, Mitglied der M\u00e4rkischen Synode, keine konfessionellen Schranken aufbaute. Eng und vertraut waren die Beziehungen zu dem K\u00f6lner Erzbischof Spiegel, den er von M\u00fcnster her kannte. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr den ehemaligen gro\u00dfherzoglich-bergischen Minister Nesselrode, bei dem Stein von den Vorbehalten absah, die er gegen\u00fcber \u201eFranzosendienern\u201c hegte. Andererseits pflegte er geradezu auch heute nicht nachvollziehbare Feindschaften, so etwa zu seinem Nachfolger im Amt, dem Staatskanzler Karl August von Hardenberg. Wir sehen in ihm einen Reformer, der auf gleicher Augenh\u00f6he wie Stein stand, dem eine l\u00e4ngere Amtszeit zur Verf\u00fcgung stand, so dass sein realpolitischer Einfluss den Steins \u00fcbertrag. An Hardenberg lie\u00df Stein kein gutes Haar, weder in politischer noch in pers\u00f6nlicher Hinsicht. Ein Schl\u00fcsselerlebnis, das die Beziehung erkl\u00e4rt, ist nicht bekannt. Weitere von Polemik triefende Urteile lie\u00dfen sich anreihen, ebenso die Liste aufrichtiger und feinf\u00fchlig gelebter Freundschaften.<\/p>\n<p>Herauszuheben ist des weiteren Steins soziales Engagement. Er setzte z.B. f\u00fcr die Ausdehnung der Gefangenenf\u00fcrsorge ein, die sich die Rheinisch-Westf\u00e4lische Gef\u00e4ngnisgesellschaft zur Aufgabe machte. F\u00fcr die Errichtung eines Priesterseminars spendete er beachtliche 5.000 Taler. Andererseits ist die H\u00e4rte gegen\u00fcber dem schwarzen Schaf seiner Familie auff\u00e4llig, gegen\u00fcber seinem Bruder Johann Gottfried Ludwig, der seit 1814 in Bremen als \u201aSozialfall\u2019 unter dem Namen Salzer lebte. Nach zwei Unterschlagungen (als Soldat und als Jagdjunker) ging Stein auf entschiedene Distanz zu Gottfried und legte Wert darauf, dass dieser nicht mehr unter dem Familiennamen lebte. Durch die Zahlung von Schulden in H\u00f6he von 12.000 Gulden wendete er aber ein Strafverfahren ab. Gottfried tauchte unter und schlug sich in Wien und Hamburg als Lehrer f\u00fcr Franz\u00f6sisch und Geschichte durch. 1814 richtete er von Bremen aus einen Hilferuf an den ber\u00fchmten Bruder: \u201eVergib mir und verwirf nicht Deinen h\u00f6chst ungl\u00fccklichen Bruder Gottfried, seit 1792 genannt Salzer\u201c. \u00dcber einen Bankier sorgte Stein f\u00fcr den Unterhalt durch eine j\u00e4hrliche Pension von 100 Louisdor und f\u00fcr eine geistliche Betreuung. Aber er wollte ihn nicht mehr sehen. Eine Rehabilitierung oder ein Platz in der Familiengruft f\u00fcr Salzer kam nicht in Frage.<\/p>\n<p>Ich bin bei einem menschlicher St\u00e4rken und Schw\u00e4chen Steins angelangt. Dazu geh\u00f6rt das Ph\u00e4nomen, dass bei dem sich durch Willensst\u00e4rke und Tatendrang auszeichnenden Cappenberger Schlossherrn Anfl\u00fcge von Depressionen und sogar Todessehns\u00fcchten einstellten, nicht nur bei seinen Krankheitssch\u00fcben.<\/p>\n<h3>Schluss<\/h3>\n<p>Mit meinen Ausf\u00fchrungen hoffe ich die Eingangsthese erl\u00e4utert zu haben, dass die angemessene Beziehung zum Namenspatron dieser Schule die einer eingeschr\u00e4nkten Akzeptanz sein sollte. Stein selbst h\u00e4tte damit keine Schwierigkeiten, denn eine seiner St\u00e4rken lag in seiner F\u00e4higkeit zur Selbstkritik. Stoisch, schicksalsergeben nahm er auch seine Schw\u00e4chen hin. Suchen wir einen Gewinn aus Leben und Werk Steins zu ziehen, so bleibt die Methode des Eklektizismus. Mit meinem Schlusszitat aus der Nassauer Denkschrift wende ich sie an, um die Kraft der Sprache und des Denkens noch einmal zu dokumentieren. Ich verzichte deshalb auf eine Umformulierung und eine Anpassung an die Denkweise unserer Zeit. Das zentrale Anliegen der Denkschrift war f\u00fcr Stein nicht die &#8222;Ersparung an Verwaltungskosten&#8220;, so wichtig ihm diese im \u00fcbrigen war, sondern ein politisch-p\u00e4dagogisches Ziel, &#8222;die Belebung des Gemeingeistes und B\u00fcrgersinns, die Benutzung der schlafenden oder falsch geleiteten Kr\u00e4fte und der zerstreut liegenden Kenntnisse, der Einklang zwischen dem Geist der Nation, ihren Ansichten und Bed\u00fcrfnissen und denen der Staatsbeh\u00f6rden, die Wiederbelebung der Gef\u00fchle f\u00fcr Vaterland, Selbst\u00e4ndigkeit und Nationalehre&#8220;.<\/p>\n<p><a title=\"Vortrag beim 10. Symposium f\u00fcr Vermessungsgeschichte\" href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/regierungsverfassung-nach-richtigen-grundsaetzen\" target=\"_self\">Symposiums-Vortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum Freiherrn vom Stein <\/a><\/p>\n<p><a title=\"Beitr\u00e4ge zur Geschichte von Preu\u00dfen\" href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\">Mehr zum Themenbereich Geschichte von Preu\u00dfen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein am Freitag, dem 26. 10. 2007, in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in M\u00fcnster\/Westfalen Als sicheres Mittel f\u00fcr einen Erfolg bezeichnete Stein die Einstellung, \u201edass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt.\u201c In diesem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":2301,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2312","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"aioseo_head":"\n\t\t<!-- All in One SEO 5.0.2 - aioseo.com -->\n\t<meta name=\"description\" content=\"Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein\" \/>\n\t<meta name=\"robots\" content=\"max-image-preview:large\" \/>\n\t<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt\" \/>\n\t<meta name=\"generator\" content=\"All in One SEO (AIOSEO) 5.0.2\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:site_name\" content=\"Peter Burg Werke -\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:title\" content=\"\u201e\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt\u201c - Peter Burg Werke\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:description\" content=\"Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt\" \/>\n\t\t<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-04-26T21:02:16+00:00\" \/>\n\t\t<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2015-05-14T11:59:14+00:00\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:title\" content=\"\u201e\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt\u201c - Peter Burg Werke\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:description\" content=\"Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein\" \/>\n\t\t<script type=\"application\/ld+json\" class=\"aioseo-schema\">\n\t\t\t{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein\\\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#breadcrumblist\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#listItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/\",\"nextItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen#listItem\",\"name\":\"Preu\\u00dfen\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen#listItem\",\"position\":2,\"name\":\"Preu\\u00dfen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\",\"nextItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein#listItem\",\"name\":\"Freiherr vom Stein\"},\"previousItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#listItem\",\"name\":\"Home\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein#listItem\",\"position\":3,\"name\":\"Freiherr vom Stein\",\"item\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein\",\"nextItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein\\\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#listItem\",\"name\":\"&#8222;\\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt&#8220;\"},\"previousItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen#listItem\",\"name\":\"Preu\\u00dfen\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein\\\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#listItem\",\"position\":4,\"name\":\"&#8222;\\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt&#8220;\",\"previousItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein#listItem\",\"name\":\"Freiherr vom Stein\"}}]},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#organization\",\"name\":\"Peter Burg Werke\",\"url\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein\\\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#webpage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein\\\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt\",\"name\":\"\\u201e\\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt\\u201c - Peter Burg Werke\",\"description\":\"Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#website\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/preussen\\\/freiherr-vom-stein\\\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#breadcrumblist\"},\"datePublished\":\"2015-04-26T22:02:16+02:00\",\"dateModified\":\"2015-05-14T13:59:14+02:00\"},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/\",\"name\":\"Peter Burg Werke\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/peter-burg.de\\\/wordpress\\\/#organization\"}}]}\n\t\t<\/script>\n\t\t<!-- All in One SEO -->\n\n","aioseo_head_json":{"title":"\u201e\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt\u201c - Peter Burg Werke","description":"Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein","canonical_url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt","robots":"max-image-preview:large","keywords":"","webmasterTools":{"miscellaneous":""},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#breadcrumblist","itemListElement":[{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#listItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/","nextItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen#listItem","name":"Preu\u00dfen"}},{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen#listItem","position":2,"name":"Preu\u00dfen","item":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen","nextItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein#listItem","name":"Freiherr vom Stein"},"previousItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#listItem","name":"Home"}},{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein#listItem","position":3,"name":"Freiherr vom Stein","item":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein","nextItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#listItem","name":"&#8222;\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt&#8220;"},"previousItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen#listItem","name":"Preu\u00dfen"}},{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#listItem","position":4,"name":"&#8222;\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt&#8220;","previousItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein#listItem","name":"Freiherr vom Stein"}}]},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#organization","name":"Peter Burg Werke","url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#webpage","url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt","name":"\u201e\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt\u201c - Peter Burg Werke","description":"Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein","inLanguage":"de-DE","isPartOf":{"@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#website"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt#breadcrumblist"},"datePublished":"2015-04-26T22:02:16+02:00","dateModified":"2015-05-14T13:59:14+02:00"},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/","name":"Peter Burg Werke","inLanguage":"de-DE","publisher":{"@id":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/#organization"}}]},"og:locale":"de_DE","og:site_name":"Peter Burg Werke -","og:type":"article","og:title":"\u201e\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt\u201c - Peter Burg Werke","og:description":"Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein","og:url":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt","article:published_time":"2015-04-26T21:02:16+00:00","article:modified_time":"2015-05-14T11:59:14+00:00","twitter:card":"summary_large_image","twitter:title":"\u201e\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt\u201c - Peter Burg Werke","twitter:description":"Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein"},"aioseo_meta_data":{"post_id":"2312","title":"","description":"Leben und Werk des Freiherrn vom Stein. Festvortrag von Prof. Dr. Peter Burg zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein","keywords":[{"label":"vom Stein","value":"vom Stein"}],"keyphrases":null,"focus_keyword":null,"additional_keywords":null,"truseo_locale":null,"primary_term":null,"canonical_url":null,"og_title":null,"og_description":null,"og_object_type":"default","og_image_type":"default","og_image_custom_url":null,"og_image_custom_fields":null,"og_image_url":null,"og_image_width":null,"og_image_height":null,"og_video":null,"og_custom_url":null,"og_article_section":null,"og_article_tags":null,"twitter_use_og":false,"twitter_card":"default","twitter_image_type":"default","twitter_image_custom_url":null,"twitter_image_custom_fields":null,"twitter_image_url":null,"twitter_title":null,"twitter_description":null,"schema_type":"default","schema_type_options":null,"schema":{"blockGraphs":[],"customGraphs":[],"default":{"data":{"Article":[],"Course":[],"Dataset":[],"FAQPage":[],"Movie":[],"Person":[],"Product":[],"ProductReview":[],"Car":[],"Recipe":[],"Service":[],"SoftwareApplication":[],"WebPage":[]},"graphName":"WebPage","isEnabled":true},"graphs":[]},"pillar_content":false,"robots_default":true,"robots_noindex":false,"robots_noarchive":false,"robots_nosnippet":false,"robots_nofollow":false,"robots_noimageindex":false,"robots_noodp":false,"robots_notranslate":false,"robots_max_snippet":null,"robots_max_videopreview":null,"robots_max_imagepreview":"large","priority":null,"frequency":null,"local_seo":null,"limit_modified_date":false,"ai":null,"breadcrumb_settings":null,"seo_analyzer_scan_date":null,"created":"2026-09-28 23:45:32","updated":"2026-09-28 23:45:32"},"aioseo_breadcrumb":"<div class=\"aioseo-breadcrumbs\"><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/\" title=\"Home\">Home<\/a>\n\t\t<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb-separator\">\u00bb<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\" title=\"Preu\u00dfen\">Preu\u00dfen<\/a>\n\t\t<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb-separator\">\u00bb<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\" title=\"Freiherr vom Stein\">Freiherr vom Stein<\/a>\n\t\t<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb-separator\">\u00bb<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\t\u201e\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt\u201c\n\t\t<\/span><\/div>","aioseo_breadcrumb_json":[{"label":"Home","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/"},{"label":"Preu\u00dfen","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen"},{"label":"Freiherr vom Stein","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein"},{"label":"&#8222;\u2026 dass man sich selbst vergisst und nur der Sache lebt&#8220;","link":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/preussen\/freiherr-vom-stein\/dass-man-sich-selbst-vergisst-und-nur-der-sache-lebt"}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2312"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2312\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2595,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2312\/revisions\/2595"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2301"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/peter-burg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}