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Peter Burg Werke

Woche 3 Kapitel 6

Woche 3 Kapitel 6

Weitere Radikalaufklärer und sonstige aufklärerische Strömungen

**Claude Adrien Helvétius, eigentlich in der nicht latinisierten Form Claude Adrien Schweitzer (* 26. Februar oder 26. Januar 1715 in Paris; † 26. Dezember 1771 in Paris oder auf seinem Landsitz Château de Voré war ein französischer Philosoph des Sensualismus und Materialismus der Aufklärung. Er war der Ehemann der Salonnière Anne-Catherine de Ligniville Helvétius.

Erkenntnistheorie:

Helvétius ist ein stark von John Locke beeinflusster, entschiedener Sensualist und Materialist. Alle Vorstellungen führt er zurück auf den Eindruck äußerer Gegenstände auf die Sinne des einzelnen Menschen. Hélvetius geht von der Empfindlichkeit der Materie aus. Große Schwierigkeiten bereitete es ihm, den Übergang von der unbelebten zur belebten Materie zu erklären.

Ethik: Alle Tätigkeit entspringt der angeborenen Selbstliebe, dem Streben nach sinnlicher Lust und der Abscheu vor sinnlicher Unlust. Der Nutzen bestimmt den Wert der Handlungen; da aber Nutzen und Schaden relative Begriffe sind, so gibt es keine unbedingt guten oder schlechten Handlungen. Der aufgeklärte Egoist erkennt, dass das Glück aller die Voraussetzung seines persönlichen Glücks ist.

Politische Theorie: Der Aufklärer Helvétius geht von der fundamentalen Gleichheit aller Menschen aus und erteilte damit nicht nur allen Prätentionen des Adels eine Absage, sondern setzte sich auch für die Gleichberechtigung der Frauen ein. Zwar erkennt er das Recht auf Eigentum an, geht aber über die geistige Vorbereitung der bürgerlichen Gesellschaft hinaus. Die Ungleichheit suchte er durch ein striktes Erbrecht zu begrenzen.

Religion: Helvétius vertritt einen rigorosen Atheismus. Der Glaube an Gott und Seele sei das Resultat des menschlichen Unvermögens, die Gesetze der Natur zu verstehen. Religion, insbesondere die katholische, halte die Menschen aus Herrschaftsinteressen absichtlich in diesem Zustand des Unwissens. Helvétius sieht im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen in der Religion keinen Stabilitätsfaktor, sondern eine Bedrohung der politischen Ordnung. Die Überschrift zum 2. Kapitel des siebten Abschnitts seines Werks Vom Menschen [etc.] lautet: „Vom religiösen Geist, der den Geist der Gesetzgebung zerstört“. Den Grund dieser zerstörenden Wirkung sieht Helvétius im „Interesse des Priesters“: „Ein untätiger Stand ist ehrgeizig: er möchte reich und mächtig sein und kann dies nur werden, indem er die Beamtenschaft ihrer Autorität und die Völker ihres Eigentums beraubt. Um sich dies beides anzueignen, stützten die Priester die Religion auf eine Offenbarung und erklärten sich selbst zu deren Interpreten. Ist man der Interpret eines Gesetzes, dann verändert man es nach eigenem Belieben. So wird man auf lange Sicht dessen Autor.“ Trotz dieser und vieler ähnlicher Aussagen beantwortet Helvétius die Frage nach dem Ursprung aller Religion gerade nicht mit einer Theorie vom Priestertrug; er erklärt sich die Religion aus dem Glücksstreben der Menschen. In vielen Kapiteln seines Werks erweist sich Helvétius als Gegner aller religiösen Intoleranz und als Vorkämpfer von Toleranz in der Gesetzgebung des bürgerlichen Staates.

*** Paul-Henri Thiry d’Holbach, Baron d’Holbach, (geboren bzw. getauft am 8. Dezember 1723 in Edesheim bei Landau – gestorben am 21. Januar 1789 in Paris) war ein Philosoph der französischen Aufklärung, der vor allem für seine religionskritischen und atheistischen Thesen bekannt ist. Holbach war ein Mitarbeiter der Encyclopédie, für die er zahlreiche Artikel über Metallurgie, Chemie und verwandte Themen verfasste. Berühmtheit erlangte sein Buch System der Natur, das er 1770 unter dem Namen des zu der Zeit bereits seit zehn Jahren verstorbenen Jean-Baptiste de Mirabaud veröffentlichte. In diesem Werk trat er ausdrücklich für den Atheismus ein und betrachtete die Natur als materialistisch-deterministisch wirkende Kette von Prozessen. Später schrieb Holbach vor allem moralphilosophische und politische Werke. Wegen der heftigen Kritik am bestehenden absolutistischen Regime und an der Kirche publizierte dieser Aufklärer anonym oder pseudonym, weshalb seine Autorschaft bei mehreren ihm zugeschriebenen Werken nicht eindeutig geklärt ist. Sein Pariser Haus war ein Treffpunkt und ein wichtiges Zentrum des Gedankenaustauschs unter den Aufklärungsphilosophen, den »philosophes«.

Eine besondere Bedeutung für den Meinungsaustausch in Holbachs Umfeld hatte die Coterie holbachique („Holbach’sche Clique“). Das Wort bezeichnete eine Gruppe von Personen, die der Aufklärung nahestanden und die sich während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts regelmäßig, donnerstags und sonntags, über mehrere Jahrzehnte hinweg, zu Abendessen bei Holbach trafen, um diverse Themen frei zu diskutieren.

D’Holbachs Gedankenwelt

D’Holbach betrachtet die Natur als ein deterministisches System. In dieser Vorstellung von der Natur sollten sämtliche Implikationen des Menschen verworfen werden, die von seinem Wollen und Begehren hergeleitet werden. Natur kenne kein System von Werten oder Annahmen darüber, was gerecht oder ungerecht, gut oder böse sei. In der Natur herrsche eine Gleichwertigkeit oder Äquivalenz von allem Sein. Alles entstünde aus einer Notwendigkeit, und kein Wesen könne anders handeln, als es tatsächlich handelt. Somit gibt es in der Natur kein Übel, deshalb auch nichts Böses und folglich keine Schuld und keine Unordnung.

Die Menschen als Teil der Natur werden geformt durch die Anordnung von Atomen. Nur diese schüfen die Bedingungen, die das Wesen des Menschen bestimmten und sein Schicksal lenkten. Wenn der Mensch sich nun für ein freies Wesen hielte, sei dies nichts anderes als eine gefährliche Selbsttäuschung und eine geistige Schwäche. Der Mensch auf der Suche nach Erklärung formt Annahmen über die Natur mit einem beträchtlichen Anteil von Irrungen, Illusionen und falschen Annahmen. Eine Ausformung sind die Religionen, die alles verblendeten und behinderten. Für d’Holbach sind sie nur Aberglaube. Die Menschen seien deshalb unglücklich, weil sie das Wesen der Natur nicht erkennen. Ihre Vorstellungen werden durch Irrungen, Illusionen, Aberglaube und Vorurteile so massiv beeinträchtigt, dass es dem Einzelnen nur mit allergrößter Mühe gelänge, sich hieraus zu lösen. Denn ein derartig geprägter Mensch missachte das Studium und Verständnis der Natur und liefe Phantomen hinterher, die ihn Irrlichtern gleich vom einfachen Weg zur Wahrheit und Erkenntnis abbrächten.

Für d’Holbach stellt die Natur das „grosse Ganze“ dar, in welchem alle Phänomene nach Gesetzen unabdingbar miteinander verwoben und dadurch der menschlichen Erkenntnis und letztlich technischer Nutzung zugänglich sind.

****Julien Offray, sieur de La Mettrie (* 23. November 1709 in Saint-Malo; † 11. November 1751 in Potsdam) war ein französischer Arzt, Schriftsteller, Pamphletist und radikalaufklärerischer philosophe des Lumières

Julien Offray de La Mettrie ließ sich als „Democritus ridens“, als lachender Demokrit, von dem preußischen Kupferstecher Georg Friedrich Schmidt um 1750/1751 porträtieren. Der Stich ist mit einem Epigramm seines Freundes, des Hofschauspielers Damien Desormes, ausgestattet.

Bekanntheit erlangte er vor allem durch sein konsequent materialistisches Menschenbild, weswegen er als enfant terrible, als „Prügelknabe der französischen Aufklärung“ galt. In Anspielung auf sein monistisches, mechanistisches Weltbild und seine für die damalige Zeit kühne, unverhohlen atheistisch-naturalistische Kampfschrift L’Homme-Machine (Maschine Mensch), 1748, verbreitete sich sein Spitzname „Monsieur Machine“, den der „médecin-philosophe“, der Arzt und Philosoph, in seinen späteren Werken selbst gerne benutzten sollte. Wegen seiner polemischen ärztekritischen und seiner „gottlosen“ philosophischen Veröffentlichungen musste er aus Frankreich und anschließend sogar aus den vergleichsweise toleranteren Niederlanden fliehen. Friedrich der Große bot ihm, „dem verfemtesten Autor des Kontinents“, Asyl an und stellte ihn in Sanssouci als seinen Leibarzt und Vorleser ein. Ferner ist er Gast an der Tafelrunde in Sanssouci.

Im preußischen Exil publizierte „Monsieur Machine“ 1748 die Schrift, die er persönlich für sein Hauptwerk hielt: Über das Glück oder Das Höchste Gut, „Anti-Seneca“ („Discours sur le bonheur ou Le Souverain Bien, Anti-Sénèque“). Die atheistischen und amoralistischen Thesen, die er im Vorwort dieses Buches vertrat: „Wider die Religion – Negierung der Sünde“[ riefen die allgemeine Empörung der angeblich so „freigeistigen, aufgeklärten“ Tafelrunde des Philosophenkönigs Friedrich des Großen hervor. Es kam zur Zensur und La Mettrie fürchtete wieder um sein Leben. Im August 1751 schreibt er im Vorwort zur 3. Auflage des „Discours sur le bonheur“ von seiner Befürchtung, er werde wohl wie einst Sokrates als philosophischer Märtyrer sterben:    « Qui m’assurera qu’un jour la ciguë ne sera pas la récompense de mon courage philosophique? »   „Wer garantiert mir, dass nicht eines Tags der Schierlingsbecher der Lohn meines philosophischen Mutes sein werde?“

Drei Monate später, am 11. November 1751, kommt es zu dem „sonderbaren“ Ende des berühmten Arztes de la Mettrie, das der fabulierfreudige Satiriker selbstironisch in einer gleichlautenden fiktiven Autobiographie 1750 angedeutet hatte. Den Philosophen ereilt im Alter von nur 42 Jahren – bei attestiert bester Gesundheit – ein tragikomischer Tod (Pastetentod):     „Die Todesursache wurde nie geklärt. Kolportiert wurde indes gern, der Hedonist sei Opfer seiner Fresslust geworden.“

*****Donatien Alphonse François, Comte de Sade, genannt Marquis de Sade, abgekürzt: „D.A.F. de Sade“, (* 2. Juni 1740 in Paris; † 2. Dezember 1814 in Charenton-Saint-Maurice bei Paris) war ein französischer Adeliger aus dem Haus Sade. Er wurde bekannt durch seine gewaltpornographischen Romane, wovon er die meisten während jahrzehntelanger Aufenthalte in Gefängnissen und Irrenanstalten schrieb. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Handlung durch lange philosophische Passagen radikal-atheistischer und materialistischer Konzeption unterbrochen wird. Diese philosophischen Diskurse dienen zum einen der Rechtfertigung des grausamen Plots und zum anderen der Propagierung seiner libertären Ansichten.

Weitere als „Aufklärung“ bezeichnete Strömungen

Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff der Aufklärung auch auf die klassische Epoche im antiken Griechenland übertragen. Man sprach von einer „ersten“ Aufklärung und bezog sich dabei einerseits auf das methodisch-kritische Fragen des platonischen Sokrates* und seine Wendung gegen sophistische Lehren, andererseits auf sophistische Denker wie Protagoras.

*In der Epoche der Aufklärung setzte sich die bewundernde Rezeption der Musterhaftigkeit des Sokrates fort. Er galt nun als Vorkämpfer der Vernunft, als tugendhafter Volkserzieher und als Streiter gegen einen bornierten religiösen Dogmatismus. Antiklerikale Aufklärer verherrlichten ihn als Widersacher einer böswillen, vom Aberglauben lebenden Priesterschaft. Vergleiche seiner Verfolgung mit aktuellen Konflikten waren naheliegend. Zu den zahlreichen Verbreitern des aufklärerischen Sokratesbildes zählten Christian Thomasius (1655–1728), der Charpentiers Werk ins Deutsche übersetzte, der Deist Anthony Collins (1676–1729), der in dem athenischen Philosophen den ersten prominenten „Freidenker“ sah, und Denis Diderot (1713–1784), der in der Encyclopédie den bewunderungsvollen Artikel über die sokratische Philosophie beisteuerte. Die Fragen, inwieweit Sokrates Gemeinsamkeiten mit Christus aufweise und ob ihm eine natürliche Gotteserkenntnis zuzutrauen sei, wurden kontrovers erörtert. Dabei bildete der Kampf zwischen den Aufklärern und ihren konservativen, kirchlich orientierten Gegnern den stets präsenten Bezugsrahmen, der die gegensätzlichen Bewertungen der historischen Vorgänge bestimmte. Im 18. Jahrhundert erreichte der Einfluss des antiken Vorbilds seine größte Intensität.

Mitunter ist auch von einer „römischen Aufklärung“ die Rede, die in der rationalen und ansatzweise universalistischen, die Stände versöhnenden „Regelungskultur“ des Rechts ihren Ausdruck gefunden habe, welche auf jede religiöse Legitimität verzichtet.

Von einer „islamischen Aufklärung“ spricht man sowohl bezugnehmend auf das von der Spätantike beeinflusste Werk des Averroes im 12. Jahrhundert als auch auf philosophische Strömungen in der islamischen Welt des 18. Jahrhunderts.

Averroes sah in der Logik die einzige Möglichkeit des Menschen, glücklich zu werden. Die aristotelische Logik lieferte für ihn die Möglichkeit, aus den Daten der Sinne zur Erkenntnis der Wahrheit zu kommen. Die Logik war für ihn das Gesetz des Denkens und der Wahrheit.

Jüdische Aufklärung

Als „jüdische Aufklärung“ wird die Haskala bezeichnet, die sich – entstanden im Kontext der Berliner Aufklärung – seit etwa 1770 von Preußen aus nach Osteuropa verbreitete.[10]

1. Frühe Maskilim: Raphael Levi Hannover • Salomo Dubno • Tobias Kohen • Marcus Elieser Bloch

2. Die Berliner Haskalah: Salomon Jacob Cohen • David Friedländer • Hartwig Wessely • Moses Mendelssohn

3. Österreich: Judah Löb Mieses • Salomo Juda Rapoport • Joseph Perl • Baruch Jeitteles

4. Russland: Abraham Bär Gottlober • Abraham Mapu • Samuel Joseph Fünn • Isaak Bär Levinsohn

Die Haskala, auch Haskalah (Bildung“, „Philosophie“, auch „mit Hilfe des Verstandes aufklären“; von sekhel „Vernunft“, „Intellekt“), ab 1831 auch als „jüdische Aufklärung“ bezeichnet, war eine Bewegung, die in den 1770er und 1780er Jahren in Berlin und Königsberg entstand und sich von dort nach Osteuropa ausbreitete. Sie beruhte auf den Ideen der europäischen Aufklärung und trat für Toleranz und eine gleichberechtigte Stellung der Juden in den europäischen Gesellschaften ein. Die letzte Phase der Haskalah endete in Russland um 1881 mit dem Aufstieg des jüdischen Nationalismus.

Bedeutung

Während des 18. Jahrhunderts war die jüdische Gesellschaft in einer kulturellen Krise. Sie fiel auseinander, was mit dem Autoritätsverlust der Rabbiner einherging. Um die Probleme zu lösen, entstanden unterschiedliche Bewegungen, insbesondere die Haskala. Ihren Ursprung hatte die Bewegung im jüdischen Berliner Bürgertum, das von den Schriften vor allem der französischen Aufklärung inspiriert war und angesichts der – durch die historischen und ökonomischen Entwicklungen vorangetriebenen – Veränderung der Sozialstrukturen eine weitere Isolierung des Judentums befürchtete. Eine erste gesetzliche Anerkennung ihres Anliegens der rechtlichen Gleichstellung der Juden erfuhr die Haskala zuerst in Frankreich durch die „Assemblée constituante“, die am 27. September 1791 den Juden die volle Staatsbürgerschaft zusprach.[4] Die Haskala spielte in dem Prozess der Judenemanzipation als Mittlerin zwischen den Eliten der christlichen Mehrheitsgesellschaften und den jüdischen Gemeinden in Europa eine herausragende Rolle. Sie fand auch Unterstützung bei einigen wenigen Christen und „aufgeklärten Despoten“, die die Minderheit in der Bevölkerung integrieren wollten.

Vier verschiedene Definitionen des Begriffs sind möglich: als Tätigkeitsbegriff „Aufklärung“;  als „Epochenbegriff“;  als Epoche der jüdischen Aufklärung;  oder als jüdische Aufklärungsbewegung.

Die Hauptziele richteten sich auf Säkularisierung, also Trennung von Religion und Staat, und Öffnung in die christliche Mehrheitsgesellschaft durch Herstellung persönlicher wie institutioneller Kontakte und Heranführung an jüdische Glaubenslehren. Dabei entwickelte sich eine Spannung zwischen der erstrebten Erneuerung des Judentums und der Konfrontation mit der jüdischen Orthodoxie.

Die Epoche der Aufklärung wird im Allgemeinen auf 1700 datiert und hatte ihren Ausgangspunkt in Amsterdam. Der Beginn einer Aufklärungsbewegung dagegen wird auf 1770 mit den Aktivitäten von Moses Mendelssohn und seinem Zirkel gelegt, wenn auch zwischen einer „frühen“ Haskala, also der Aufklärungsbewegung innerhalb des jüdischen Establishments, und einer „preußischen“ Bewegung (Ausdehnung auch auf nichtjüdische Kreise) unter Moses Mendelssohn unterschieden werden muss. Der jüdische Aufklärer (Bezeichnung: Maskil ab 1783) zeichnete sich durch seine Aktivitäten (Publizität, öffentliche Meinungsäußerungen, Teilnahme an den Diskussionsrunden, materielle und finanzielle Förderung), aber auch durch sein Bildungsniveau (zumeist Universitätsabschluss) aus.

Mit der bürgerlichen Revolution in Westeuropa verband sich einerseits die erhoffte Emanzipation der jüdischen Bevölkerung, gleichzeitig entstand eine moderne Judenfeindlichkeit.