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Peter Burg Werke

Vorlesung

Prof. Dr. Peter Burg

Renaissance und Humanismus

Vorlesung SS 2018

Die Renaissance war eine europäische Kulturepoche im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert. Der Begriff bezeichnet die Wiederbelebung der kulturellen Leistungen der griechischen und römischen Antike. Ausgehend von Norditalien beeinflussten Künstler und Gelehrten der Renaissance mit ihrer Malerei, Architektur, Skulptur, Literatur und Philosophie die Länder nördlich der Alpen. Charakteristisch waren ferner die Erfindungen und Entdeckungen als Folgen eines allgemeinen geistigen Erwachens. Der mit der Renaissance aufkommende Humanismus war eine breite Bildungsbewegung, die auf antike oder als antik angesehene Vorstellungen zurückgriff. Sie erhoffte sich eine optimale Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten durch die Verbindung von Wissen und Tugend. Der humanistische Lebensentwurf  trat als Alternative neben das aus dem Mittelalter überkommene Menschenbild, das stark auf Gott und das Jenseits ausgerichtet war.

Literaturhinweise: Peter Burke: Die europäische Renaissance. Zentren und Peripherien. Beck, München 2005; Jacob Burckhardt, Die Kultur der Renaissance in Italien (1860) (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv)

Zeit: dienstags und mittwochs jeweils 10-12 Uhr

Gewünschter Raum: Orléansring 12

Beginn: 10. April 2018; Ende: 27. Juni 2018

(In der Woche nach den Pfingstferien, am 29./30. 5., fällt die Vorlesung aus).