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Peter Burg Werke

Vorlesung

Prof. Dr. Peter Burg

Das Zeitalter der Aufklärung.

Vorlesung

Bitte beachten Sie die Veränderung der Zeit- und Raumangaben gegenüber dem gedruckten Vorlesungsverzeichnis!

Beginn: 06.04.2020, Ende: 27.05.2020.

Jeweils wöchentlich montags und mittwochs von 10-12 Uhr.

Montag: Orléans Ring 12, SRZ 19

Mittwoch:  Orléans Ring 12, SRZ 116

Die Vorlesung befasst sich mit der europäischen Politik und Kultur im Zeitalter der Aufklärung. Kennzeichnend für die Epoche war, dass unter Berufung auf die Vernunft althergebrachte Vorstellungen und Traditionen in Frage gestellt wurden. In dem neuen Horizont fanden religiöse Toleranz, Bildung, Menschen- und Bürgerrechte,  das Streben nach Glück, die Anerkennung des Gemeinwohls als Staatspflicht, vereinzelt die Proklamation von Frauenrechten einen höheren Stellenwert. Die Epoche war getragen von einem Fortschrittsoptimismus und der treibenden Kraft einer kritischen Öffentlichkeit. Philosophie, Literatur und Kunst propagierten die Werte der Aufklärung. Auf politischer Ebene begann in Nordamerika und in Europa die Vorbereitung eines modernen Verfassungsstaates. Ideologische Grundlagen schufen Staatstheoretiker wie Thomas Hobbes, John Locke, Charles de Montesquieu, Voltaire, Rousseau, Immanuel Kant, Thomas Jefferson und Adam Smith. Von solchen Vorstellungen inspiriert und geleitet waren die Glorious Revolution von 1689 in England, der aufgeklärte Absolutismus in Preußen und Österreich, die Reformen der Zarin Katharina II., die Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika und nicht zuletzt die Französische Revolution.

Einführende Literatur: Winfried Müller: Die Aufklärung (= Enzyklopädie deutscher Geschichte. Band 61, München 2002; Wolfgang Hardtwig (Hrsg.): Die Aufklärung und ihre Weltwirkung, Göttingen 2010; Barbara Stollberg-Rilinger: Die Aufklärung, Stuttgart 2011.