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Peter Burg Werke

Erstsiedler

Dorfgründer von Friedrichweiler

Genealogie der Dorfgründer
Die Erstsiedler des Dorfes Friedrichweiler, das 1725 von Graf Friedrich Ludwig gegründet wurde, kamen aus verschiedenen Ländern und Himmelsrichtungen: Der Stammvater der Remarkfamilie, Johannes Remark, kam aus Laneuville-devant-Metz, sein Schwiegersohn Clemens Lorson aus Avril, beide Orte im Herzogtum Lothringen gelegen. Aus der Herrschaft Blieskastel (Böckweiler/Rubenheim) kam Anton Trevel, dessen Schwiegersohn Johann Nikolaus Weber aus Holz in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken. Es handelte sich jeweils um Familienverbände, die aus weiteren Mitgliedern – neben den Gründern – bestanden. Im August des Jahres 1719 fanden drei Heiraten statt. Franz Remark heiratete in zweiter Ehe eine Dreistadt-Tocher aus dem benachbarten Differten, sein Bruder Paul gleichfalls. Clemens Lorson eine Schwester von Franz und Paul. Die Ehen bezeugen eine Aufbruchstimmung und fanden wohl nicht zufällig in der auffallend großen zeitlichen Dichte statt. Allerdings wurde die Gründungsurkunde des Dorfes erst sechs Jahre später ausgestellt. Über Patenschaften und Heiraten begann die Annäherung und genealogische Verschmelzung mit den Nachbardörfern. Die Dorfgründer waren bis auf den den Schwiegervater von Weber, Anton Trevel, relativ jung. Ausgangspunkt der Siedlung scheint der Unterbrunner Hof gewesen zu sein, dem Wohnsitz der Remarkfamilie. Im Übrigen scheint der Warndtwald eine Lebensgrundlage gewährt zu haben (vielleicht für das Köhlerhandwerk, vielleicht wurde auch schon mit der Rodung begonnen).

Das nächste Kapitel der Siedlungsgeschichte: Die Siedler der zweiten Generation

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